Bielefeld, Chemnitz, Mainz und Lüdenscheid wollen Stadt der Wissenschaft 2011 werden

Vier Städte bewerben sich um die begehrte Auszeichnung

des Stifterverbandes.


21. Oktober 2009

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richtet seinen Wettbewerb um die "Stadt der Wissenschaft" zum sechsten Mal aus. Vier Städte konkurrieren diesmal um den begehrten Titel und setzen auf Wissenschaft als Standortfaktor. Für Chemnitz, Lüdenscheid und Mainz ist es der erste Anlauf, Bielefeld bewirbt sich nach 2005 nun zum zweiten Mal. Eine Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmensvertretern, Journalisten und Kommunalpolitikern wählt Ende November die Bewerber aus, die bis zum Frühjahr 2010 ihre Ideen ausarbeiten können. Die Entscheidung fällt dann am 25. März 2010 in Berlin nach einer öffentlichen Präsentation der Finalisten.

"Es hat sich in den Städten herumgesprochen, dass nur bestens vorbereitete Bewerbungen eine Chance haben", sagte Andreas Schlüter. Der Generalsekretär des Stifterverbandes zeigte sich erfreut, dass trotz angespannter Haushaltslage vier Städte eine exzellente Bewerbung abgegeben haben.

Der Titel "Stadt der Wissenschaft" wird exklusiv vom Stifterverband für ein Jahr verliehen und ist mit einem Preisgeld von 250.000 Euro verbunden. Die Deutsche Bank fördert den Wettbewerb. Der Titel geht an Städte, die Wissenschaft als Motor der Stadtentwicklung begreifen, ihre Bürger für Wissenschaft begeistern wollen und vielfältige neue Beziehungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung schaffen.

Fünf Städte hat der Stifterverband bisher mit dem begehrten Titel ausgezeichnet: Bremen_Bremerhaven (2005), Dresden (2006), Braunschweig (2007), Jena (2008) und Oldenburg (2009). Für 2010 wird der Wettbewerb für ein Jahr ausgesetzt, um die ersten fünf Förderjahre auszuwerten. Insgesamt haben sich schon über 50 Städte am Wettbewerb beteiligt.


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Presseinformationen aus den Bewerberstädten
(externe Links):