Stifterverband-webTV: Was ist des Staates, was ist Privates?

Klaus Kinkel, Andreas Schlüter, Georg Krausch und Markus Baumanns

äußern sich in Videointerviews zur Frage, ob bürgerliche Gestaltungs-

räume neu definiert werden müssen.


10. Februar 2011

Die "HORIZONTE" gehen in eine neue Runde: Mit vier neuen Expertenge-
sprächen geht die Interviewreihe des Stifterverbandes dem Kräfteverhältnis
zwischen privaten und staatlichen Akteuren in Bildung und Forschung auf
den Grund. Themen sind das jüngst ausgerufene Deutschlandstipendium,
das sowohl vom Staat als auch von Privatleuten finanziert wird, die Rolle
von Stiftungen als Motoren gesellschaftlichen Wandels oder die Frage, wie
sich die Hochschulen im Geflecht zwischen Staat und Privat positionieren sollen.

Markus Baumanns, Managementberatung schumacher & baumanns und
ehemaliges Vorstandsmitglied der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius,
spricht über den Stiftungsboom, private Hochschulen und begründet,
warum Studienbeiträge gut sind.

Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
spricht aus Sicht des Leiters einer staatlichen Hochschule darüber,
warum Stifter und Unternehmen verstärkt an Universitäten investieren,
über die Rolle des Staates und den Nutzen von Hochschulräten.

Klaus Kinkel, ehemaliger Außenminister Deutschlands und heutiger
Vorsitzender der Deutschen Telekom Stiftung, spricht über die Defizite
staatlicher Bildungspolitik, die Probleme des Bildungsföderalismus,
die Idee des Bildungssparens und das Deutschlandstipendium.

Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, spricht über
neue Handlungsfelder privater Akteure, Trends der Bürgergesellschaft
und warum sich Unternehmen verstärkt im Bildungssektor engagieren.

Die Interviews stehen ab sofort unter www.stifterverband.info/webtv zur
Verfügung. Sie sind auch auf dem YouTube-Kanal des Stifterverbandes
zu finden: www.youtube.com/stifterverband.


Was ist die HORIZONTE-Reihe?

Der Stifterverband setzt mit der HORIZONTE-Reihe vor allem auf den Faktor Zeit: die Videos sind mit zehn bis 15 Minuten deutlich länger als üblich. Sie stehen für intensive Inhaltlichkeit, die der Komplexität der Themen gerecht wird und vor allem Lösungen, Auswege, Aktionen und Korrekturen erläutert. Die Experten sprechen pointiert zur Sache, mit Leidenschaft werden Thesen und Agenden formuliert, Forderungen aufgestellt. Die ausgewählten Experten regen zu Diskussion, aber auch zu Widerspruch an.

Pressekontakt

Michael Sonnabend

Michael Sonnabend

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