Lehrpreise in Deutschland

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat Informationen

über alle in Deutschland vergebenen Preise für akademische Lehre

gesammelt.


1. September 2011

Im Internet sind seit heute Informationen zu Dotierung, Auswahlverfahren und weiterführende Links zu derzeit 68 Auszeichnungen verfügbar.

www.stifterverband.de/lehrpreise

Vier Preise werden deutschlandweit verliehen, zehn auf Bundesländerebene, die übrigen 54 an einzelnen Hochschulen. Von den 68 Lehrpreisen sind alleine 20 in den letzten drei Jahren (2009-2011) entstanden. „Die Anstrengungen des Stifterverbandes haben sich gelohnt, die Lehre auf der Hochschulagenda in den Vordergrund zu rücken“, sagt Stifterverbandsgeneralsekretär Andreas Schlüter.

Seinen eigenen Ars-legendi-Preis verleiht der Stifterverband gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz seit 2006. "Die Hochschulwelt ist mächtig in Bewegung gekommen. Das Engagement von Professoren und Dozenten für die Lehre erhält zunehmend Anerkennung. Das war überfällig", so Schlüter.

Die Dotierung der Preise reicht von 300 bis 375.000 Euro. Am meisten gibt das hessische Wissenschaftsministerium zusammen mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre). Im Vergleich der Hochschulen liegt die Medizinische Hochschule Hannover vorn. Dort stehen jährlich 300.000 Euro für diverse Initiativen zur Verfügung.

Das Bundesland mit den meisten Lehrpreisen ist NRW (17), gefolgt von Berlin (9), Baden-Württemberg (8) und Bayern (8). Fast alle Preise werden jährlich vergeben. Studierende sind bei praktisch allen Auswahlverfahren beteiligt, sei es als Vorschlagsberechtigte, sei es als Jurymitglieder. Ein Vorreiter bei der Stärkung der Lehre ist Baden-Württemberg. Das Land vergibt Landeslehrpreise seit 1993.

Pressekontakt

Michael Sonnabend

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