Ökonomie neu denken – Jenseits der Finanzkrise

Video-Interviewreihe im Stifterverband-webTV:

Neue Perspektiven für die Wirtschaft und die Wirtschaftswissenschaften


Vor welchen Herausforderungen stehen die Wirtschaftswissenschaften und das ökonomische System in einer Zeit der Krise? Wie muss sich eine Disziplin neu aufstellen, um tragfähige Antworten zu liefern? Die Interviews dieser Reihe beleuchten diese Fragestellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus der Sicht von Forschung wie aus dem Blickwinkel von Unternehmen.

Vorschaubild zum VideoAndreas Kreimeyer
Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung BASF SE

"Der Weg hin zur Elektromobilität wird schwierig zu gehen sein, weil es nicht nur darum geht, Elektroautos zu bauen, sondern auch die Infrastruktur zu etablieren."

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Suzanne BergerSuzanne Berger
Politikwissenschaftlerin am Massachusetts Institute of Technology

"There was a combination of financial pressure and of technological advance that completely fragmented industry. In the United States this took place to a far greater extent than in Germany."
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Meinhard MiegelMeinhard Miegel
Politikberater und Vorsitzender des Vorstands Denkwerk Zukunft

"Geld ist keineswegs nur ein ökonomisches Phänomen. Eine Währung ist primär etwas Kulturelles. Wachstum durch Schulden kann auf Dauer nicht funktionieren."

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Robert Johnson
Robert Johnson
Direktor des Institute for New Economic Thinking (INET), New York

"Economists are very much accused of "only seeing the economy through the eyes of the model" as opposed to seeing the economy and building a model as a map of what reality is. Formalism is very different to science."
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Andreas SuchanekAndreas Suchanek
Professor für Nachhaltigkeit und Globale Ethik, Handelshochschule Leipzig

"In den letzten 20, 30 Jahren war in der BWL-Ausbildung Ethik nicht wirklich ein Thema. Die Folge ist: Man weiß gar nicht, wie man betriebswirtschaftliche Konzepte in Verbindung bringen soll mit dem, was Verantwortung und Nachhaltigkeit heißt."
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Armin FalkArmin Falk
Direktor und Professor am Center for Economics and Neuroscience, Bonn

"Verteilungsfragen haben unmittelbar eine Konsequenz auf die Effizienz.
Das Dogma, dass ungleichere Gesellschaften besser funktionieren, weil sie stärkere Anreize zum Aufstieg generieren, ist einfach nicht mehr haltbar."
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Justus HaucapJustus Haucap
Vorsitzender der Monopolkommission der Bundesregierung

"Die Kosten einer Überregulierung sind geringer als die Kosten einer Unterregulierung des Bankensektors. Man kann nicht alles den Märkten überlassen, insbesondere nicht den Finanzmärkten."
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Thomas MayerThomas Mayer
Chefsvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe

"Wir müssen die Finanzkrise, die wir jetzt seit vier Jahren schon durchleben, als Reaktion, als Unfall sehen, nachdem wir sowohl die Geldpolitik als auch unsere Aktionen im Finanzsektor auf mangelhafte Modelle gebaut haben."
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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Stifterverband macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Produktion der Videos: Timur Diehn | Corina Niebuhr


Ansprechpartner zum Bildungskanal:


Michael SonnabendMichael Sonnabend
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Online-Medien
Tel.: (0201) 8401-181
Fax: (0201) 8401-459

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