Forschung und Entwicklung

Die Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes erhebt jedes Jahr die Zahlen zu Forschung und Entwicklung der Unternehmen und Institutionen für Gemeinschaftsforschung in Deutschland.


Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden in den geraden Jahren alle forschenden Unternehmen befragt (Vollerhebung). In den ungeraden Jahren wird eine Stichprobe erhoben (Kurzerhebung). Umfassende Ergebnisse der Vollerhebungen werden publiziert in den FuE-facts und dem FuE-Datenreport. Für die Kurzerhebungen werden die Ergebnisse ausschließlich in den FuE-facts dargestellt.


FuE-Erhebung 2014

Die Kurzerhebung 2014 ist gestartet. Knapp 3.000 Unternehmen haben dazu einen Fragebogen erhalten, mit dem der Einsatz in Forschung und Entwicklung im Jahr 2014 sowie die Planung für das Folgejahr erhoben werden.

Mehr Info zur aktuell laufenden Erhebung



FuE-Erhebung 2013

Die Befragung von 24.500 Unternehmen zu den Forschungs- und Entwicklungs-
aktivitäten des Jahres 2013 ist abgeschlossen. Die Endergebnisse der Vollerhebung sind ab der zweiten Jahreshälfte 2015 verfügbar.

Vorläufige zentrale Ergebnisse

Im Jahr 2013 haben die Unternehmen in Deutschland 53,6 Milliarden Euro in interne Forschung und in die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen (FuE) investiert. Für externe Forschungsaufträge wendeten die Unternehmen insgesamt 14,9 Milliarden Euro auf. Durch Meldekorrekturen in einem Wirtschaftszweig sind die Gesamtaufwendungen für 2013 nicht direkt mit den Vorjahren vergleichbar.

In einzelnen Branchen sind die Werte hingegen durchaus mit dem Vorjahr vergleichbar. So haben Unternehmen der Energieversorgung, der Elektroindustrie und der metallverarbeitenden Industrie ihre internen FuE-Aufwendungen mit zweistelligen Wachstumsraten von 2012 auf 2013 gesteigert. Dieses Wachstum wird vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen getragen. Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten erhöhten die internen FuE-Ausgaben um 5,5 Prozent, während Großunternehmen sie um rund ein Prozent verringerten.

Der Luft- und Raumfahrzeugbau hat seine FuE-Aufwendungen um ein gutes Viertel zurückgefahren. Auch der Schienenfahrzeugbau und einzelne Bereiche der Kfz-Zulieferbranche haben deutlich weniger geforscht. In abgeschwächter Weise gilt dies auch für die chemische Industrie. Hier flossen 3,7 Prozent weniger interne FuE-Mittel im Vergleich zum Vorjahr. Dafür wurden die FuE-Mittel für externe Auftragsforschung um 17 Prozent aufgestockt. Ein fast identisches Muster zeigt die pharmazeutische Industrie.

Überwiegend positiv blicken die Unternehmen in die Zukunft. Die deutsche Wirtschaft erwartet, dass sich die internen FuE-Aufwendungen von 2013 auf 2014 um 4,6 Prozent erhöhen werden.



Frühere FuE-Erhebungen

Die Ergebnisse früherer FuE-Erhebungen finden Sie in den FuE-facts sowie in den Ausgaben des FuE-Datenreports.

Ansprechpartnerin

Dr. Verena Eckl

Projektleitung
FuE-Erhebung
T: (0201) 8401-412
F: (0201) 8401-431

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FuE-Datenreport 2013 – Analysen

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FuE-Datenreport 2013 – Tabellen

Forschung und
Entwicklung:
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FuE-facts 1/2013

Die wichtigsten
Ergebnisse der
FuE-Erhebung 2011

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