Communicator-Preis:
Preisträger 2011

Gerd Gigerenzer

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Harding Zentrum für Risikokompetenz, Berlin



Gerd Gigerenzer (Foto: MPI für Bildungsforschung)Dem 63-jährige Risikoforscher gelingt es laut
Einschätzung der Jury, hohe wissenschaftliche
Qualität mit wirkungsvoller öffentlicher Dar-
stellung zu verbinden.

Die Themen, mit denen sich Gerd Gigerenzer
befasst, sind von hoher gesellschaftlicher Be-
deutung. Durch den Einsatz unterschiedlicher
Formate wie Vorträge, Diskussionsrunden,
Artikel in Zeitungen und Zeitschriften sowie
Buchpublikationen erreicht der Communicator-
Preisträger alle relevanten Zielgruppen.

Seine mehrfach ausgezeichneten Sachbücher wie "Das Einmaleins der
Skepsis" und "Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten"
wurden in 18 Sprachen übersetzt.

Die Jury hob besonders hervor, dass sich Gigerenzer nicht auf reine
Informationsvermittlung beschränke, sondern pro-aktiv auch Praktiker
wie Richter, Ärzte und Manager im In- und Ausland in Risikokommuni-
kation und Entscheidungsfindung trainiere.

Gerd Gigerenzer arbeitete nach Promotion und Habilitation in der Psycho-
logie an der Universität München, von 1984 bis 1990 als Professor für
Psychologie an der Universität Konstanz. Nach Jahren an den Universitäten
Salzburg und Chicago wechselte Gigerenzer 1995 als Direktor an das Max-
Planck-Institut für psychologische Forschung in München, bevor er 1997
Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin wurde.
2008 übernahm er zusätzlich die Leitung des neu gegründeten Harding-
Zentrums für Risikokompetenz in Berlin.

Foto: Dietmar Gust


Gerd GigerenzerStifterverband-webTV:
Gerd Gigerenzer im Video-Inter-
view. Ein Gespräch über die Angst
vor der eigenen Intuition, Panik
statt Aufklärung und mündige
Bürger durch Risikokompetenz.

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