Welcome Centres-Wettbewerb

Im Welcome-Centres-Wettbewerb haben die Alexander von Humboldt-

Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband welt-

offene Universitäten in Deutschland ausgezeichnet.


Die Auszeichnung soll einen Impuls für die Internationalisierung der deutschen
Universitäten geben. Ein Welcome Centre ist ein Standortvorteil und ein Werbe-
argument im Wettbewerb um international mobile Forscher.

In der dritten Runde des Wettbewerbs 2010 setzten sich sieben Universitäten
mit ihren Konzepten zur Betreuung ausländischer Forscher in einem Feld von
insgesamt 17 Bewerbern durch:


Ausgezeichnet wurden Universitäten, die aus eigener Kraft wirksame Strukturen
für die Unterstützung international mobiler Forscher aufgebaut haben. Diese
dürfen sich künftig als "Welcome Centres" bezeichnen und erhalten ein Preisgeld
von jeweils 10.000 Euro, um ihr Betreuungsangebot für ausländische Forscher
zu verbessern. Eine besondere Förderung in gleicher Höhe erhalten gemeinsam
die Universitäten Bayreuth, Göttingen, Konstanz sowie die TU München, die zu-
sammen mit anderen Universitäten eine Datenbank speziell für Willkommens-
zentren entwickeln wollen. Die Jury würdigte damit auch die zunehmende Zu-
sammenarbeit und Vernetzung der Zentren.

Welcome Centres (Visual für die dritte Runde)Die Jury bestand aus Vertretern von
Humboldt-Stiftung, Deutsche Telekom
Stiftung und Stifterverband sowie Wissen-
schaftlern und Experten im internationalen
Wissenschaftleraustausch.

Der Wettbewerb wurde im Jahr 2010 zum
letzten Mal durchgeführt. Das Beispiel der
ersten Welcome Centres hat Schule ge-
macht und wird mit neuen Ideen weiterentwickelt, wie die Konzepte der erfolg-
reichen Universitäten beweisen. Ausländische Wissenschaftler sollen sich in
Deutschland willkommen fühlen – diese Botschaft der Welcome Centres ist im
Licht der Diskussion um Zuwanderung und Integration noch wichtiger und wird
im Ausland gehört.

Publikation

Preisträger 2008

Preisträger 2006

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