Herausforderung Heterogenität
Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg werden immer heterogener, was ihre Lern- und Leistungsvoraussetzungen, ihre Herkunft und ihren sozioökonomischen Hintergrund betrifft. Unter diesen Gegebenheiten einen Unterricht in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu gestalten, der allen Schülerinnen und Schülern zu ihren bestmöglichen Leistungen verhilft, stellt eine zunehmende Herausforderung für alle Beteiligten dar. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den vergangenen Ergebnissen aus dem IQB-Bildungstrend.
Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ideenwerkstatt haben diese Entwicklung als zentrale Herausforderung in ihrer Arbeit benannt. Als wichtige Hebel für eine zügige Anpassung des Unterrichts an die aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler haben sie neben günstigen Rahmenbedingungen für den Unterricht den Ausbau von Lehrkräftefortbildungen und von Kooperationen mit außerschulischen Anbietern bestätigt. Diese Hebel wurden bereits im Vorfeld in einer landesweiten Befragung durch den Stifterverband und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg ermittelt.