Neue Datenbasis zur Evaluierung der FuE-Förderung von Unternehmen in Deutschland
Ergebnisse und Perspektiven für die EVALDAT-Datenbasis
(Teildatenbasis FuE)
Der im März 2026 veröffentlichten Übersichtsbericht stellt die Arbeit des durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts "Erstellung und Analyse einer Datenbasis für die Evaluierung von Outputs und Outcomes der FuE- und Innovationsförderung von Unternehmen – EVALDAT" (Förderkennzeichen 16P4293) vor.
Das Ziel des Projekts war die Konzipierung und Generierung eines Paneldatensatzes, der für Wirkungsanalysen zu Maßnahmen der Forschungs- und Innovationsförderung eingesetzt werden kann. Insbesondere standen dazu die Zusammenführung administrativer Förderdaten zu FuE- und Innovationsförderungen für deutsche Unternehmen sowie die Verknüpfung dieser Daten mit Informationen über FuE- und Innovationsaktivitäten sowie zusätzlichen relevanten Kennzahlen aus bestehenden Panelbefragungen im Vordergrund.
Das Projekt wurde im Zeitraum vom 1. September 2023 bis zum 30. Juni 2025 von der SV Wissenschaftsstatistik gGmbH (WISTAT) im Verbund mit dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim durchgeführt. Bei der WISTAT lag der Schwerpunkt auf der Verknüpfung der verschiedenen Förderdaten mit Daten der jährlich selbst durchgeführten FuE-Erhebung. Die in dieser Publikation getätigten Aussagen beziehen sich somit auf das FuE-Teilvorhaben der WISTAT beziehungsweise die dabei generierte FuE-Teildatenbasis.
In dem Bericht wird zunächst der Prozess der Datenzusammenführung erläutert und die resultierende Datenstruktur beschrieben. Anschließend werden die Ergebnisse der Datenzuordnung präsentiert sowie die damit verbundenen Herausforderungen vorgestellt. Beginnend mit einer strukturierten Darstellung der Variablenkategorien werden mögliche Ansätze für quantitative Wirkungsanalysen skizziert, die mit der neu geschaffenen Datenbasis potenziell umgesetzt werden können. Dabei stehen sowohl die Analyse von Einflussfaktoren auf die Empfängerauswahl als auch die Untersuchung der Wirkungen von Fördermaßnahmen im Fokus. Abschließend wird der Prozess der Zurverfügungstellung der Daten beschrieben und eine Perspektive für deren mögliche zukünftige Weiterentwicklung gegeben.
Kontakt
Dr. Gero Stenke
ist Leiter und Geschäftsführer der Wissenschaftsstatistik im Stifterverband.
T 0201 8401-426
Svenja Elsner
ist Referentin in der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes.
T 0201 8401-421