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Digitalisierungs­strategie: Sechs Hochschulen erhalten Beratung durch das Hochschulforum Digitalisierung

27.07.2020

Das Hochschulforum Digitalisierung wird 2020 und 2021 weitere sechs Hochschulen bei der strategischen Ausrichtung ihrer Digitalisierungsvorhaben in Studium und Lehre beraten.

 
 
Das Hochschulforum Digitalisierung
bietet Hochschulen auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie eine deutschlandweite Peer-to-Peer-Strategieberatung für ihre Digitalisierungsvorhaben an. Die ausgewählten Hochschulen werden bei der strategischen Ausrichtung durch Experten aus der Hochschulwelt unterstützt, die selbst schon ähnliche Prozesse angestoßen haben.

 
Für die Peer-to-Peer-Strategieberatung,
die 2020/2021 bereits zum vierten Mal stattfindet, hat die Jury folgende Hochschulen ausgewählt:

  • Universität Koblenz-Landau 
  • Universität Leipzig 
  • Universität Potsdam
  • Hochschule RheinMain
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) 
  • Hochschule Zittau/Görlitz

Die Peer-to-Peer-Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung richtet sich an alle staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland, die systematisch und mit Hilfe externer Expertise ihre Ziele bei der Digitalisierung in Studium und Lehre reflektieren möchten. Dazu werden die ausgewählten Hochschulen für ein Jahr durch Experten des Hochschulforums Digitalisierung begleitet. Ziel der Beratung ist es, Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Digitalisierung in Studium und Lehre auszuarbeiten.

"Das digitale Sommersemester hat die Digitalisierungsprozesse an den Hochschulen dynamisiert. Die vorliegenden Bewerbungen zeigen eindrucksvoll, wie diese Impulse auch strategisch aufgegriffen werden", sagt Oliver Janoschka, Leiter der Geschäftsstelle des Hochschulforums Digitalisierung beim Stifterverband.

Neben der Peer-to-Peer-Strategieberatung werden die von einer Jury ausgewählten Hochschulen über Workshops und Konferenzen untereinander sowie mit weiteren Hochschulen vernetzt.

Die ausgewählten Hochschulen benennen in ihren Bewerbungen konkrete Herausforderungen, die in dem Peer-to-Peer-Verfahren bearbeitet werden sollen. Außerdem konnten sie überzeugende Vorarbeiten zu innovativen, digital gestützten Lehr- und Lernszenarien vorweisen und zusätzlich darstellen, wie die Ergebnisse der Beratung nachhaltig in die hochschulinterne Weiterentwicklung von Strategien und Umsetzungsmaßnahmen einfließen.

"Digitalisierung ist in der Breite der Hochschulen angekommen. Mit der Peer-to-Peer-Beratung können die Hochschulen von den Erfahrungen anderer profitieren und eine nachhaltige Strategie für das digitale Zeitalter entwickeln", kommentiert Jörg Dräger, Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Weitere Angebote vom Hochschulforum Digitalisierung wie das Programm HFDlead, das Entscheidungsträger in einem Tandem-Programm vernetzt, ergänzen die Peer-to-Peer-Strategieberatung.

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) orchestriert den Diskurs zur Hochschulbildung im digitalen Zeitalter. Als zentraler Impulsgeber informiert, berät und vernetzt es Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das HFD wurde 2014 gegründet. Es ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Pressekontakt

Katharina Fischer

ist Kommunikationsmanagerin im Stifterverband.

M 0173 2534701

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Barbara Wagner

ist als Programmmanagerin im Bereich "Programm und Förderung" für das Hochschulforum Digitalisierung tätig.

T 0162 7372861

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