Peer-to-Peer-Beratung zu Strategien für Hochschullehre im digitalen Zeitalter

Die Strategieberatung des Hochschulforums Digitalisierung ist ein Entwicklungsinstrument für jährlich sechs Hochschulen, die den digitalen Wandel in der Hochschullehre aktiv gestalten und digitales Lehren und Lernen in ihrer institutionellen Strategie stärken möchten.

Die Beratung richtet sich gezielt an Hochschulleitungen. Anhand eines strukturierten Selbstberichtes legen die ausgewählten Hochschulen die Grundlage für den Beratungsprozess. Anschließend bietet ein auf die Herausforderungen und Ziele der Hochschule zugeschnittener, zweitägiger Workshop an der Hochschule die Möglichkeit, Strategien, Ziele und Prozesse gemeinsam mit ausgewählten Expertinnen und Experten als sogenannte "critical friends" zu entwickeln, konkretisieren und reflektieren.

Der abschließende Beratungsbericht hält die Ergebnisse und Empfehlungen strukturiert fest. Auch wird der übergreifende Austausch zwischen den teilnehmenden Hochschulen angeregt. Selbstverständlich werden alle Informationen aus den Beratungsprozessen vertraulich behandelt.

Hochschulen können sich im Jahr 2019 wieder für eine Teilnahme am Beratungsprogramm bewerben.

 

Im ersten Jahrgang wurden 2017 sechs Hochschulen ausgewählt:

  • Hochschule Bochum
  • Technische Universität Braunschweig
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Universität Stuttgart

56 Hochschulen aus 15 Bundesländern hatten sich um die Peer-to Peer-Beratung beworben. Einige Hochschulen standen in der systematischen Erschließung der Chancen des digitalen Wandels für die Lehre erst am Anfang. Andere waren bereits schon weiter fortgeschritten. Der Austausch unter Peers als sogenannten critical friends bot den Hochschulen Anregungen und Feedback für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Sinne einer zeitgemäßen pädagogischen Antwort auf gesellschaftliche und technologische Veränderungen.

 
 

Im zweiten Jahrgang wurden 2018 sechs Hochschulen ausgewählt:

  • Universität Bayreuth
  • Kunsthochschule Berlin-Weißensee
  • HAW Hamburg
  • Hochschule Harz
  • Universität Konstanz
  • Bauhaus-Universität Weimar

Bundesweit hatten sich 40 Hochschulen für die diesjährige zweite Runde der Peer-to-Peer Beratung des Hochschulforums Digitalisierung beworben. Die ausgewählten Hochschulen formulierten in ihren Bewerbungen klare Visionen, wie künftige Hochschullehre aussehen könnte, und skizzierten ihren Entwicklungsprozess, um die Ideen umzusetzen. Diese Punkte waren unter anderem ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury.

Download

Hochschulstrategien für den Bereich Lehre im digitalen Zeitalter sind nicht mit "Digitalisierungsstrategien" gleichzusetzen, so das Fazit des Arbeitspapiers "Keine Strategie wie jede andere – Handlungsempfehlungen für Hochschulen zur Lehre im digitalen Zeitalter". Die Erkenntnisse der Pilotphase 2017/18 des Peer-to-Peer-Beratungsprozesses fasst die im September 2018 veröffentlichte Publikation zusammen.

PDF-Download

 

Themenwoche und Strategiekonferenz

Ergänzend zum Peer-to-Peer-Programm hat das Hochschulforum Digitalisierung im Rahmen einer Themenwoche in Berlin am 24. September 2018 eine öffentliche Konferenz zum Thema "Strategische (Weiter-) Entwicklung der Hochschullehre im digitalen Zeitalter" veranstaltet. Hochschulleitungen haben dort in Workshops ihre Erfahrungen in der Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie für digitales Lehren und Lernen ausgetauscht.
Mehr Info zur Themenwoche auf der Website des Hochschulforums Digitalisierung

Kontakt

Florian Rampelt

leitet für den Stifterverband die Peer-to-Peer-Beratung beim Hochschulforum Digitalisierung.

T 030 322982-308
F 030 322982-515

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