Fast Forward Science

Zum achten Mal zeichnen Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband gemeinsam Webvideos zu aktuellen Forschungsthemen aus. Der Deutsche Zukunftspreis ist Partner für die neue Wettbewerbskategorie "Young Scientist Award".

Bewerbungsschluss: 26. Juli 2020

Online-Bewerbung auf der Website von Fast Forward Science

Bei dem mit insgesamt 21.500 Euro dotierten Webvideo-Wettbewerb können Forschende, Jugendliche, wissenschaftsinteressierte Bürgerinnen und Bürger, Sciencetuber und Kommunikationsprofis aus allen Disziplinen ihre Beiträge einreichen. Die Videos müssen zwischen dem 1. April 2019 und dem 26. Juli 2020 veröffentlicht worden sein.

Ausschreibung 2020

Kategorie: Substanz

In dieser Kategorie werden Webvideos ausgezeichnet, bei denen die Vermittlung von Wissenschaft und Forschung im Vordergrund steht. Der Inhalt sollte möglichst objektiv dargestellt werden und gründlich recherchiert sein. Denkbar sind Genres wie Reportagen, Wissenschaftlerporträts, Beschreibungen von Experimenten, Erklärstücke oder Interviews mit Wissenschaftlern. Die Videos können auch gerne ein kontroverses Thema aufgreifen und verschiedene Seiten eines Konflikts beleuchten. Die Jury legt besonderen Wert auf fundierten Inhalt, aber auch die Videos in dieser Kategorie sollen unterhaltsam und spannend sein. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

 

Kategorie: Scitainment

In dieser Kategorie werden Webvideos ausgezeichnet, bei denen der Unterhaltungscharakter im Vordergrund steht. Erlaubt ist alles, was Spaß macht: Fiktionales, Atemberaubendes, Kitschiges, Verrücktes, Schräges, Lustiges. Denkbar sind Genres wie moderierte Science-Shows, Vlogs aus dem Arbeitsalltag, Soap- oder Comedy-Formate. Wichtig ist die Botschaft: Forschung ist spannend und begeistert. Die Jury legt hier besonderen Wert auf Entertainment. Die fachlich fundierte Vermittlung von Wissenschaft ist aber auch hier die Grundvoraussetzung. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

 

Kategorie: Vision

In dieser Kategorie werden Webvideos ausgezeichnet, in denen die Produzenten ihre Ideen für die Zukunft darlegen. Egal, ob noch Zukunftsmusik oder schon in der Umsetzung – die Videomacher sollen zeigen, welche Herausforderungen sie beschäftigen und wie sie sie angehen wollen. Die Jury legt hier besonderen Wert auf eine überzeugende Darstellung der Ideen oder Zukunftsvisionen. Diese Kategorie spricht gezielt junge Menschen an. Die Videos müssen deutschsprachig sein. Die drei Erstplatzierten in dieser Kategorie erhalten 3.000 Euro (1. Platz), 2.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.000 Euro (3. Platz).

 

Spezialpreis: Community Award

Die Finalisten aus den Kategorien "Substanz", "Scitainment" und "Vision" haben die Chance auf den Community Award. Vom 28. September bis 25. Oktober 2020 gilt es für sie, ihr Video im Netz zu bewerben. In diesem Jahr findet das Online-Voting erstmals auf der Website von Fast Forward Science statt. Dort werden alle Finalistenvideos gezeigt. Die Internetnutzer können dann ihre Top Drei auswählen. Das Video mit den meisten "Mag-ich"s gewinnt. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

 

Spezialpreis: Young Scientist Award

In diesem Jahr wird erstmals ein Spezialpreis für Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher ausgelobt. Hier wird das beste eingereichte Video von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgezeichnet, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen. Promovierende und Postdocs in den ersten sechs Jahren nach ihrer Promotion nehmen mit ihrer Einsendung automatisch am Wettbewerb teil. Es können nur deutschsprachige Webvideos ausgezeichnet werden. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

 

Spezialpreis: Super Fast

Wer bei dieser Challenge siegen wollte, musste innerhalb von 24 Stunden ein Wissenschafts-Webvideo produzieren, und zwar in Form einer Instagram Story zum Thema "Ansteckend". Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gewonnen hat Tobias Brügmann. Er nimmt sein Publikum mit in den Wald und zeigt, wie die bleistiftspitzengroßen Borkenkäfer Schaden anrichten. Dabei nutzt der Hamburger Biologe die vielfältigen Möglichkeiten von Instagram, um das Thema abwechslungsreich und anschaulich zu vermitteln. Zusätzlich wurde die beste Story von Freischafenden oder kleinen Agenturen durch einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro belohnt. Mit ihm unterstützt die Schering Stiftung freie Kommunikatoren und Kreative, die einen essenziellen Beitrag zur Wissenschaftskommunikation leisten. Dieser Sonderpreis ging an Stina Börchers mit ihrem Video zu Falschinformationen während der Infodemie.

Ansteckend: Borkenkäfer schädigen den Wald

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Preisträger: Tobias Brügmann

Ansteckend: Falschinformationen während der Infodemie

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Preisträgerin: Stina Börchers

Zeitplan

4. Mai 2020 Start der Wettbewerbsrunde 2020
15./16. Mai 2020 Sonderwettbewerb "Super Fast"
20. Mai 2020 Bekanntgabe des Preisträgers im Sonderwettbewerb "Super Fast"
26. Juli 2020 Einsendeschluss für alle Kategorien und alle anderen Spezialpreise
28. September 2020 Start des Online-Votings für den Community Award
25. Oktober 2020 Ende des Online-Votings für den Community Award
26. Oktober 2020 Bekanntgabe der Preisträger ohne Angabe ihrer Platzierung
13. November 2020 Preisverleihung im Klimahaus in Bremerhaven

Kontakt

Maren Grüber

ist Projektleiterin für Fast Forward Science
bei der Initiative "Wissenschaft im Dialog".

T 030 2062295-60

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Marina Wirth

ist Projektmanagerin für Fast Forward Science
bei der Initiative "Wissenschaft im Dialog".

T 030 2062295-42

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