Im Zentrum stand die Erkenntnis, dass ein leistungsfähiger Wissens- und Technologietransfer entscheidend für die Innovationsfähigkeit Deutschlands ist. Damit Transferförderung ihre Wirkung entfalten kann, braucht es ein besser abgestimmtes Zusammenspiel von Strategien, Förderinstrumenten und Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern. Der Bund-Länder-Dialog verstand Transferförderung daher als gemeinsame Gestaltungsaufgabe im föderalen Innovationssystem.
Nach der Begrüßung durch Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Stifterverband und TransferAllianz setzte ein internationaler Impuls Einblicke in die Förderung und Kommerzialisierung öffentlicher Innovationen. Praxisbeispiele zeigten anschließend, unter welchen Bedingungen Transfer heute stattfindet und wo strukturelle Hürden bestehen.
In der Podiumsdiskussion zur Frage, wie Bund und Länder die Wirksamkeit der Transferförderung gemeinsam stärken können, diskutierten Staatssekretäre von Bund und Ländern sowie Hochschulleitungen über Voraussetzungen für funktionierende Förderlogiken im föderalen System. Unter der Moderation von Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes, wurde deutlich: Wo Programme und Zuständigkeiten nicht abgestimmt sind, entstehen Reibungsverluste – wo Abstimmung gelingt, können Innovationspotenziale besser erschlossen werden.