Schule in der digitalen Welt
Zweites Netzwerktreffen

Am 25. und 26. November 2019 war das Netzwerk zu Gast bei der Universität Rostock.

Herzstück des Netzwerktreffens waren 15 verschiedene Workshops, initiiert aus der Schul- und Lehrkräftebildungspraxis der Netzwerkteilnehmerinnen und -teilnehmer selbst sowie von den externen Expertinnen und Experten. Die Workshops widmeten sich überwiegend guten Beispielen aus der Praxis für konkrete Lehr- und Lernkonzepte für Schule, Unterricht und Lehrkräftebildung mit digitalen Medien und deren infrastrukturellen Herausforderungen. Auch Kompetenzen von Lehrenden und Lernenden, Schulentwicklung, Partizipation, Inklusion und Datenschutz waren wichtige Themen. Darüber hinaus wurde der Frage nachgegangen, welche Konsequenzen die Erkenntnisse aus den Workshops für den Kompetenzerwerb angehender Lehrkräfte für Unterricht in der digitalen Welt haben.

Die Thematiken und Problemfelder, zu denen die Teilnehmenden in den Workshops reflektieren konnten, waren dabei breit gefächert: Sie reichten von der allgemeineren Diskussion darüber, was mit dem Begriff  "Digitalisierung" überhaupt gemeint sei und wie man zu einem gemeinsamen Verständnis darüber kommen könne, über die Frage, welche infrastrukturellen und rechtlichen Voraussetzungen es an Schulen für modernen Unterricht braucht, so dass zeitgemäße Lehr-/Lernkonzepte überhaupt zum Einsatz kommen können und dürfen, bis hin zu den Chancen, die digitales Lernen für die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eröffnen kann.

Foto: Olaf Malzahn
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Darüber hinaus gab es für die Teilnehmenden und Teilgebenden in den Workshops auch die Möglichkeit, neue Perspektiven für die digitalbasierte Unterrichtsgestaltung kennenzulernen und auch selbst praktisch auszuprobieren. Dazu zählt zum Beispiel die Verwendung der üblicherweise in Film- und Fernsehtechnik etablierten Green-Screen-Technik im Unterricht, die den Schülerinnen und Schülern Situationen des alltäglichen und nicht-alltäglichen Lebens fantasievoll erfahrbar machen kann, oder ein Workshop zum Einsatz von "Bee-Bots". Dies sind kleine Roboter in Bienenform, mit denen im Unterricht vor allem Grundschülerinnen und Grundschülern erste Kenntnisse im Programmieren näher gebracht werden können.

Einen andersartigen partizipativen Ansatz vermittelte hingegen ein Workshop zum Konzept der MedienScouts. Dies ist ein Peer-to-Peer-Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler in Eigeninitiative die praktische tägliche Arbeit im Lehren und Lernen an der Schule mit Lehrerinnen und Lehrern, Mitschülerinnen und Mitschülern sowie deren Eltern unterstützen.

Welche Begriffe oder Themen wurden aus den Workshops mitgenommen?

 
Der zweite Tag des Treffens stand ganz im Zeichen der Konkretisierung und Weiterarbeit der sechs Arbeitsgruppen zu den Themen:

  • Veränderungsprozesse in der (Hoch-)Schule gestalten – diesmal digital 
  • Medienpass für Förder- und Grundschule
  • OER – Veröffentlichung der Ergebnisse / Best Practices 
  • Datenschutz 
  • Informatische Grundbildung 
  • Sprachförderung in Sek I/II