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Wie frei soll und kann die Lehre sein?

31.10.2018 - Berlin

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7. Lehr-/Lernkonferenz im Rahmen des Programms
"Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre"

Forschung und Lehre sind frei – das gewährleistet Art. 5 Abs. 3 GG. Doch inwieweit entspricht die Realität im Hochschulalltag der Verfassungsnorm? Tatsächlich werden die für den Hochschulbereich geltenden rechtlichen Bestimmungen mitunter als empfindliche Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit wahrgenommen. Andererseits kommt es immer wieder vor, dass unter Berufung auf verfassungsrechtlich garantierte Grundrechte eine strategische Steuerung von Studium und Lehre und entsprechende Interventionen dezidiert abgelehnt werden und nötige Reformen dadurch ausbleiben.

Dieses Spannungsverhältnis ist Gegenstand der diesjährigen Lehr-/Lernkonferenz im Rahmen des gemeinsamen Programms "Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre" des Stifterverbandes und der Baden-Württemberg Stiftung.

31. Oktober 2018
Umweltforum Auferstehungskirche
Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin

Details zur Anmeldung werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Konferenz wird mit einer Keynote von Prof. Dr. Julian Krüper, Inhaber der Professur für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und Interdisziplinäre Rechtsforschung an der Ruhr-Universität Bochum, eröffnet. Krüper wurde selbst 2013 mit einem Fellowship des Stifterverbandes und bereits 2012 mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaften ausgezeichnet.

Interessenten sind eingeladen, aktiv an der Konferenz mitzuwirken. Für die Workshops am Nachmittag sind Beiträge gesucht, die anhand konkreter Praxiserfahrungen das Spannungsverhältnis der Freiheit der Lehre einerseits und guter/innovativer Lehre andererseits illustrieren. Die Workshops dauern 90 Minuten. Für Impulsvorträge dort sind 10 bis 15 Minuten eingeplant.

Interessenten, die sich an den Workshops beteiligen möchten, schicken bitte bis zum 27. Juli 2018 ein Abstract (maximal 1.500 Zeichen):
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Kontakt

Bettina Jorzik

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Lehre und akademischer Nachwuchs".

T 0201 8401-103
F 0201 8401-215

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