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Qualitätspakt Lehre
– und dann?

05.12.2018 - Berlin

 
2020 läuft der Qualitätspakt Lehre aus.
 Zwei Milliarden Euro für die Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehrqualität haben Bund und Länder investiert; 186 Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen haben von der Förderung profitiert. Zurzeit berät die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) über die Nachfolge des Qualitätspakts Lehre. Denn im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien darauf verständigt, den Qualitätspakt Lehre zu verstetigen und in Anlehnung an die Empfehlungen des Wissenschaftsrates (WR) weiterzuentwickeln.

Der Wissenschaftsrat hatte im 2017 verabschiedeten Positionspapier "Strategien für die Hochschullehre" empfohlen, die Einrichtung einer eigenständigen Organisation zur Förderung und Entwicklung der Hochschullehre zu prüfen. Damit soll im Wesentlichen zwei Herausforderungen begegnet werden, die aus Sicht des Wissenschaftsrates für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehre entscheidend sind, nämlich

  1. dauerhafte Fördermöglichkeiten für Lehrinnovationen bereit zu stellen und
  2. die Vernetzung und den Austausch zwischen den Akteuren zu befördern, um die Voraussetzungen für einen Transfer bzw. die Verbreitung erfolgreicher Lehrprojekte zu schaffen.

Diese Empfehlung des WR hat eine intensive und kontroverse Debatte in Hochschulpolitik und Öffentlichkeit neu entfacht, die in den vergangenen zehn Jahren unter dem Stichwort "Deutsche Lehrgemeinschaft" wiederholt geführt wurde:

  • Ist eine solche Förderorganisation das richtige Instrument, um die positiven Impulse des Qualitätspaktes Lehre aufzugreifen und die Hochschullehre kontinuierlich weiterzuentwickeln? Was spricht dafür, was spricht dagegen?
  • Welche Alternativen sind denkbar?
  • Inwieweit bedarf die Hochschullehre überhaupt einer Innovationsdynamik? Sollte der zentrale Fokus politischer Maßnahmen nicht eher auf die Konsolidierung und Verstetigung wirksamer Maßnahmen gerichtet sein?

Diese Fragen wurden bei der Quadriga Debatte diskutiert und Impulse aus der Debatte für die Beratungen in der GWK gewonnen.

5. Dezember 2018, 18:00 bis 19:30 Uhr
Allianz Forum
Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte
Foto: Kay Herschelmann/Stifterverband
Impressionen von der Quadriga Debatte

 
18:00 Uhr
Begrüßung
Dr. Volker Meyer-Guckel, stellv. Generalsekretär, Stifterverband, Berlin
 

Diskussion
Dr. Sabine Behrenbeck, Leiterin, Abteilung Tertiäre Bildung, Wissenschaftsrat, Köln
Prof. Dr.-Ing. Klaus Diepold, Lehrstuhl für Datenverarbeitung, Technische Universität München
Prof. Dr. Karin Donhauser, Vorsitzende des Auswahlgremiums, Humboldt-Universität Berlin, und Vorsitzende des Auswahlgremiums des Qualitätspakts Lehre
Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Vizepräsidentin für Lehre und Studium, Technische Hochschule Köln
Marcus Lamprecht, Mitglied des Vorstands, freier zusammenschluss von student*innenschaften, Berlin
Dr. Volker Meyer-Guckel, stellv. Generalsekretär, Stifterverband, Berlin
Dr. Ernst-Dieter Rossmann, MdB, Vorsitzender, Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Berlin
Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda
 

19:30 Uhr
Empfang mit Blick auf die Quadriga

 

PDF-Downloads

Die vom Stifterverband und seinen Partnern geförderten Lehrfellows bringen sich mit einem Positionspapier in die Diskussion darüber ein, wie die Weiterentwicklung der Hochschullehre gelingen kann: Extern geförderte Innovationen sind der Motor des Fortschritts.

Kontakt

Bettina Jorzik

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Lehre und akademischer Nachwuchs".

T 0201 8401-103
F 0201 8401-215

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