Entrepreneurial Skills

Verankerung von Entrepreneurial Skills in der Hochschullehre

Ein gemeinsames Programm des Stifterverbandes mit der Dieter Schwarz Stiftung und den Campus Founders in Kooperation mit Allianz SE

Mit dem Förderprogramm "Entrepreneurial Skills" möchten die Dieter Schwarz Stiftung und die Campus Founders in Kooperation mit Allianz SE und dem Stifterverband einen Beitrag dazu leisten, die Zukunftskompetenz Entrepreneurial Skills in den Hochschulen curricular zu verankern und Studierenden aller Fakultäten und Fachrichtungen die Möglichkeit bieten, sich zentrale Fähigkeiten aus dem Bereich der Entrepreneurial Skills während ihres Studiums aneignen zu können. Hierzu zählen vor allem Planungs-, Führungs-, Urteils-, Nachhaltigkeits- und Reflexionskompetenzen, aber auch die Bereitschaft Risiken einzugehen, Kooperationen anzustreben und in Teams zu arbeiten sowie visionäres Denken zu erlernen und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Insgesamt haben sich 69 Hochschulen aus 15 Bundesländern um eine Projektförderung beworben. 36 Anträge wurden von Fachhochschulen eingereicht, 16 von Universitäten, sieben von Technischen Universitäten, fünf von Kunst- & Musikhochschulen sowie fünf von privaten Hochschulen. Diese Vielfalt an Bewerbungen hat die Wichtigkeit des Themas noch einmal offenbart und deutlich erkennen lassen, dass in jeder Hochschulform in Deutschland der Bedarf zur Vermittlung von Entrepreneurial Skills ein zentrales Anliegen darstellt und als wichtiges Zukunftsthema behandelt wird.

Alle deutschen Hochschulen waren dazu eingeladen, sich für das Entrepreneurial Skills Programm mit einer konkreten Herausforderung zu bewerben, die sie hinsichtlich der Entwicklung und Umsetzung ihrer Entrepreneurial Skills Lehr-Lernkonzepte identifiziert haben. Dem Spektrum an Herausforderungen wurde bewusst ein offener Rahmen gesetzt, sodass sich jede Hochschule individuell mit ihren spezifischen Anliegen und Bedürfnissen um Förderung bewerben konnte.

Am 22. März 2021 tagte die Auswahlkommission, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft, Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Entrepreneurial Skills sowie Studierenden deutscher Hochschulen. Aus Dutzenden spannender und innovativer Bewerbungen sollten eigentlich 15 Hochschulen zur Förderung ausgewählt werden – am Ende konnten aber 16 Hochschulen die Beteiligten mit ihren Herausforderungen überzeugen und sich einen Platz im Förderprogramm Entrepreneurial Skills sichern. Bei der Auswahl der Hochschulen wurde großen Wert auf eine Vielfalt an verschiedenen Hochschultypen sowie Studienfachrichtungen gelegt. 

Die geförderten Hochschulen

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Die OTH Amberg-Weiden baut mit "Entrepreneurial BRiCKS (E-BRiCKS) – Build Resources in Character, Knowledge and Skills" ein Ausbildungskonzept für Intra- und Entrepreneurship aus vier Maßnahmen auf: Für den flexiblen Einsatz in Studiengängen entwickelt das Team einen "Baukasten" mit kleinen (Online-)Lehreinheiten, den sogenannten "Entrepreneurial BRiCKS" ("E-BRiCKS"). Daraus entsteht ein webbasierter "Konfigurator", mit dem E-BRiCKS zu größeren Lehr-Lerneinheiten bis hin zu Modulen zusammengeführt werden können. Zudem gibt es für alle Lehrpersonen Kurzworkshops und -seminare, die die E-BRiCKS und ihre Integration in Lehrveranstaltungen thematisieren. Um die Thematik weiter zu vertiefen, werden zusätzlich hochschulweit und fakultätsübergreifend Entrepreneurial SPACES durchgeführt.

Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach

Mit dem Projekt "Fokus:Zukunft" möchte die Hochschule Ansbach in den kommenden Jahren die Vermittlung von Entrepreneurial Skills und deren Relevanz hochschulweit und studiengangsübergreifend weiter stärken und hierfür Ressourcen und Maßnahmen auf- und ausbauen. Zentrale Ausgangspunkte für die strategische Entwicklung des Projektes sind die neu ins Leben gerufene Gründungsberatung sowie der junge Masterstudiengang "Entrpreneurship & Innovation".

Mit dem Angebot der Gründungsberatung soll Studierenden aller Fakultäten der Zugang zu Veranstaltungen mit dem Fokus auf der Vermittlung von unternehmerischem Denken und Fähigkeiten ermöglicht werden. Konkret soll das Angebot ein Zertifikatsprogramm beinhalten, durch welches Studierende aller Studiengänge erstmals die Möglichkeit haben, über 25 ausgewählte Kurse zu besuchen und durch das Erreichen von mindestens 15 Credit Points (ECTS) ein Zusatzzertifikat ergänzend zu ihrem Studium zu erwerben.

Zusätzlich wird die Hochschule Ansbach zukünftig ein Gründungsfreisemester einführen. Dies bedeutet, dass Studierende mit einem konkreten Gründungsvorhaben die Möglichkeit haben, sich über ein oder ggf. mehrere Semester beurlauben zu lassen.

Zentraler Baustein für eine nachhaltige und fächerübergreifende Verankerung von Innovations- und Gründungsgeist an der Hochschule Ansbach ist zudem eine curriculare Lehrveranstaltung. In diesem Modul geht es vor allem darum, Studierenden, die Interesse an den Themen Innovation, Unternehmensgründung und Start-up haben, die Möglichkeit zu geben, eigene Gründungsideen zu entwickeln und diese in Teams zu Geschäftskonzepten weiterzuentwickeln. Dabei soll gezielt Interdisziplinarität gefördert werden, indem Studierende aus allen Fakultäten eingeladen werden am Modul teilzunehmen und damit Know-how und Kompetenzen aus unterschiedlichen Studiengängen zusammengebracht werden. Gleichzeitig werden im Master-Studiengang "Innovation & Entrepreneurship" Expertinnen und Experten ausgebildet, die interdisziplinär in allen Unternehmensbereichen unmittelbar einsetzbar sind oder selbst als Gründerinnen und Gründer auftreten können. Auch die Inhalte des Studiengangs sollen weiter ausgebaut und hochschulweit besser zugänglich gemacht werden, um dieses Wissen auf alle Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übertragen.

Technische Universität Berlin

Das Projekt "Deepening of Entrepreneurial Skills @ Green Chemistry" hat das Ziel, unternehmerische Fähigkeiten in der Tiefe der Lehre zu verankern, d.h. in technischen Studiengängen mit traditionell hoher Forschungsintensität einerseits sowie einem hohen Maß an technischer Infrastruktur andererseits. Aufbauend auf den Erfolgen und Erfahrungen in der Breite, hat die TU Berlin die im Bereich Chemie angebotenen Studiengänge für das Projekt aus mehreren Gründen ausgewählt, um das angestrebte "Deepening" zu erproben: 1. Das große Potenzial von Technologietransfer und Ausgründungen in der Chemie ist größtenteils ungenutzt. 2. Die Themen "Green Chemistry" und Digitalisierung werden die drittwichtigste Branche Deutschlands grundlegend transformieren. 3. Die Universität bietet mit ihrer Infrastruktur, der exzellenten Forschung und schon bestehenden Angebote einerseits sowie ihren erfolgreichen Erfahrungen im Bereich Gründungen andererseits beste Voraussetzungen, um für andere Universitäten mit chemischen Studiengängen ein Role Model zu sein und diese an den gewonnenen Erkenntnissen partizipieren zu lassen.

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Der Ansatz "EIS5" der HTW Dresden spiegelt die verschiedenen Dimensionen des Lernens sowie deren mögliche Potenziale und Wirkungen wider. Er will Entrepreneurial Intrapreneurial Skills mittels der folgenden Möglichkeiten integrieren:

  • interdisziplinär in den Studiengängen
  • integrativ in den Modulen
  • projektorientiert in projektorientierter Lehre und Praktika
  • lernerorientiert durch Flexibilisierung der Studierangebote hinsichtlich Lernort, -medium, Kompetenzen
  • vernetzend durch die Einbindung von Gründerinnen, Gründern und Unternehmen sowie zu anderen Hochschulen 

Die Herausforderung liegt darin, diesen Prozess partizipativ zu entwickeln, um diesen gesamtheitlichen Ansatz im Sinne eines Change-Prozesses für die Hochschule umzusetzen und somit diese Entrepreneurial Skills curricular zu verankern.

Georg-August-Universität Göttingen

Die angestrebte Lösung sind curriculare Disziplinen übergreifende Module in den Wahl- oder Wahlpflichtbereichen der Studiengänge der Agrarwissenschaften, Forstwissenschaften und Waldökologie sowie Mathematik und Informatik – weitere in Planung. "Unternehmerische Challenges" von regionalen KMU, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie aktuellen Start-ups werden dabei integriert, so dass an reellen Problemen und Herausforderungen Gründungswissen aufgebaut und praktiziert wird. Entrepreneurial Skills wie unternehmerisches Denken und Handeln, zügiges Entscheiden, Risiken bewusst in Kauf zu nehmen, Motivation für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kundinnen und Kunden und andere Stakeholder zu überzeugen, werden gezielt gefördert. Ebenfalls werden soziale Kompetenzen, wie Offenheit, Verlässlichkeit gegenüber Teammitgliedern, Mut zum Scheitern erprobt. Außerdem werden die Methoden des Design Thinkings und des Rapid Prototypings diese Kompetenzen bedarfsgerecht unterstützen.

Die Verankerung derartiger innovativer Module stärkt die Sensibilisierung und Qualifizierung der Studierenden und soll mehr Entrepreneure und Intrapreneure hervorbringen. Ein Gründungswissensspeicher über Fakultätsgrenzen hinweg stellt Lehrenden und Studierenden das Wissen dafür bereit.

Duale Hochschule Baden-Württemberg, Heilbronn

Die Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen mittels der Lehrfirma "Culinary Coffee eG" wird an der DHBW Heilbronn seit dem Jahr 2016 umgesetzt. Grundidee ist, dass der Erwerb von Entre-/Intrapreneurial Skills insbesondere durch praktisches Handeln und unternehmerische Verantwortung in einem real existierenden Wirtschaftsobjekt begünstigt wird. Die Lehrfirma bietet Studierenden eine Vielzahl von Betätigungsfeldern – strategisch wie operativ – und ermöglicht Studierenden ähnlich viel Teilhabe wie ein typisches Start-up.

Die Lehrfirma wurde als eingetragene Genossenschaft gegründet, da diese Rechtsform den studentischen Mitgliedern auch gesetzlich einen besonders hohen Grad an Mitbestimmung garantiert. Das Lehr-/Lernkonzept von "Culinary Coffee" soll aufgrund des erfolgreichen Durchlaufens der Gründungsphase der Lehrfirma weiter fortentwickelt werden, so dass zum jetzigen Zeitpunkt folgende Challenge besteht: "Wie können wir das Geschäftsmodell der Lehrfirma Culinary Coffee nachhaltig skalieren?"

Hochschule für angewandtes Management Ismaning

Das Projekt "Entrepreneurify@HAM" verfolgt einen persönlichkeitspsychologischen Ansatz mit dem Ziel, kompetenzfördernde Maßnahmen ganzheitlich in die Curricula zu integrieren. Diesem Ansatz liegt das Verständnis von Entrepreneurship als kreativer Prozess zu Grunde. Der Ausgangspunkt lautet: Was macht einen Entrepreneur aus, was kennzeichnet sie bzw. ihn, welche Persönlichkeitsmerkmale sind signifikant? Und wie können diese Merkmale trainiert und somit in die Curricula integriert werden? In dem vorliegenden Vorhaben werden gezielt geeignete Module aus den vorhandenen Curricula identifizieret und diese in Hinblick auf Entrepreneurial Education Maßnahmen gestaltet. Auf diese Weise soll durch Sensibilisierung, Qualifizierung und Experience Learning ein Entrepreneurial Mindset bei den Studierenden (mit)entwickelt werden. In einem weiteren Schritt soll ein Online-Diagnostik-Tool entwickelt werden, mit dem due Studierenden ein detailliertes Bild ihrer Persönlichkeitsstruktur hinsichtlich relevanter Entrepreneurship-Persönlichkeitsmuster erhalten.

Karlsruher Institut für Technologie

Mit dem Projekt "BaseComp" verfolgt das KIT das Ziel, ein zielgruppengerechtes Lehrkonzept für Bachelorstudierende zu entwickeln, das unternehmerische Kompetenzen studiengangsübergreifend vermittelt. Dabei stellt sich das Projektteam insbesondere der Herausforderung, nicht-wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge für entsprechende Lehrformate zu öffnen. Das KIT wird mit Hilfe des Netzwerkes aus diesem Programm sowohl Daten von Seiten der Studierenden als auch von Seiten des Arbeitsmarktes sammeln, um die Nachfrage nach unternehmerischen Kompetenzen messen und abbilden zu können und somit die Öffnung von nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten für die Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen motivieren.

Hochschule Mannheim

Das "inno-X"-Konzept baut auf einem auf Design Thinking und Prototyping/Making basierten Projektkurs zur digitalen Innovation auf, der bereits erfolgreich im inno.space der Hochschule Mannheim angeboten wird und in dem die Studierenden unternehmerisches Denken praktisch erlernen. Dieser soll als Blaupause für Innovationskurse verschiedener Fakultäten dienen.

Das Konzept hat zwei wesentliche Elemente: (a) In dem "inno-X"-Kurs werden Studierende einer Fakultät Innovationsherausforderungen aus der entsprechenden Disziplin bearbeiten. Angewendet auf diese Fragestellungen gelingt es, die Kompetenzentwicklung unternehmerischen Denkens mit denen der fachlichen Fertigkeit zu verknüpfen. (b) Ein zu entwickelndes Prof-to-Coach-Programm soll die Kolleginnen und Kollegen in den Fakultäten befähigen, die Kompetenzentwicklung des unternehmerischen Denkens mit denen der fachlichen Fertigkeit zu verknüpfen und den "inno-X"-Kurs als Coach zu begleiten.

Auf diese Weise kann die Entwicklung der Intrapreneurial/Entrepreneurial Skills auf einfache Art über Wahlpflichtmodule im Curriculum integriert werden und gleichzeitig eine horizontale Verbreitung über die Fakultäten erfolgen.

Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Die nachhaltige Gestaltung unserer Welt erfordert Persönlichkeiten, die neben fundiertem Fachwissen auch Fähigkeiten wie Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Mut, Kreativität und Empathie mitbringen. "Dazu müssen wir in Deutschland Bildung mutiger und konsequenter neu gestalten und dabei vor allem eine positivere und auf gesellschaftliche Verantwortung hin orientierte Einstellung zu Unternehmertum einnehmen", führt Oliver May-Beckmann aus, Autor des Konzepts für die "Startup Opening Days". "Es benötigt die Überzeugung, durch eigenes Handeln auch unter schwierigen Bedingungen Veränderung hervorbringen zu können. Dies nennt sich Selbstwirksamkeitserwartung und ist ein wesentlicher Bestandteil eines Entrepreneurial Mindsets."

Um dies zu steigern, entwickeln SCE und HM interaktive, interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Start-up-Einführungstage mit möglichst allen 14 Fakultäten, für alle ca. 6.000 Erstsemester-Studierenden. Die Einführungstage bieten einen motivierenden und spielerischen Zugang, um die Grundlagen von verantwortlichem unternehmerischem Denken und Handeln noch vor Beginn des eigenen Studiums zu vermitteln.

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Das Projekt "Integrative Entrepreneurship-Lehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster" benennt als zentrale Herausforderung, die Fakultäten/Fachbereiche einer klassischen Volluniversität und allen voran deren Verantwortliche für die Wichtigkeit von Entrepreneurial Skills zu sensibilisieren und für die Einführung entsprechender Lehrveranstaltungen in der grundständigen Lehre zu gewinnen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, setzen wir auf einen jeweils fachbereichsspezifischen partizipativen Entwicklungsprozess (Sensibilisierung, Entwicklung eines Reifegradmodells, Entwicklung eines integrativen Konzepts der Entrepreneurial Skills), in welchem – ausgehend vom Vorbild der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät – abgestimmte Lehrformate entstehen sollen.

Hochschule der Medien Stuttgart

Das Programm "Skills for Innovation" soll allen Bachelorstudierenden der Hochschule der Medien Stuttgart zugänglich sein, die ihre Kompetenzen in den Bereichen Innovation und Entrepreneurship vertiefen wollen. Es unterstützt Studierende dabei, unter dem großen Angebot an Wahlpflichtveranstaltungen, studentischen Projekten und Unternehmenspraktika diejenigen zu wählen, die ihnen auch unternehmerische Kompetenzen vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten sich so parallel zum Fachstudium einen interdisziplinären Studienschwerpunkt im Bereich Entrepreneurship/Innovation und können diesen letztlich im Abschlusszeugnis, etwa über Zertifikat, explizit ausweisen lassen. Dies trägt auch den Bedürfnissen von Unternehmen Rechnung, die gezielt Absolventinnen und Absolventen mit eben diesen Kompetenzen suchen.

Außerdem werden die Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Düsseldorf, die Technische Universität München/UnternehmerTUM sowie die Filmuniversität Babelsberg – Konrad Wolf, Potsdam gefördert.

Im Mai 2021 hat die gemeinsame Netzwerkarbeit der ersten Förderphase mit der Curriculumswerkstatt 1 begonnen, bei der die geförderten Hochschulen an zwei Tagen ihre Herausforderungen im Bereich Lehr- und Organisationsentwicklung vorstellten und Ideen sowie Konzepte für eine Lehrplangestaltung zum Thema Entrepreneurial Skills erarbeiteten. Daran schließen sich im Juli sowie im Herbst 2021 die Curriculumswerkstätten 2 und 3 an, bei denen die Konzepte verfeinert, konkretisiert und finalisiert werden.

In der zweiten Förderphase (2022-24) steht die Umsetzung der entwickelten Lehr-Lernkonzepte im Fokus. Vier Hochschulen werden mit einer Fördersumme von jeweils 175.000 Euro dabei unterstützt, ihre nun konkret gewordenen Lehr-Lernkonzepte in die Praxis umzusetzen.

 

Die Projekte und Herausforderungen:

Wie können wir möglichst ressourcenschonend und praxisintegrierend ein interdisziplinäres, flexibel nutzbares Konzept zur Vermittlung von Entre- und Intrapreneurial Skills konzipieren, umsetzen und im Lehrbetrieb dauerhaft etablieren?

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Entrepreneurial BRiCKS – Build Ressources in Character, Knowledge, Skills

Wie können wir das interdisziplinäre Gründungsmodul "How to Startup" inhaltlich und methodisch aufbauen, um eine praxisorientierte Vermittlung und Anwendung von Entrepreneurial Skills zu ermöglichen?

Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach

"How to startup" – Konzept zur Förderung von Entrepreneurship & Gründertum an der Hochschule Ansbach

Wie können wir die Themen Nachhaltigkeit im Allgemeinen und die zwölf Prinzipien der "Green Chemistry" im Speziellen mit dem Thema "Entrepreneurial Skills" in einem Curriculum verbinden, um Absolventinnen und Absolventen chemischer Studiengänge zu befähigen, den notwendigen Wandel aktiv und unternehmerisch mitzugestalten?

Technische Universität Berlin

Deepening of Entrepreneurial Skills @ Green Chemistry

Wie können wir interdisziplinäre, Challenge-basierte Lehrformate für die Entwicklung von Entrepreneurial Skills systematisch und dauerhaft als kreditierte Studienbestandteile in die Curricula der Fakultäten integrieren?

Ruhr-Universität Bochum

Die Challenge der Challenge – Praxisherausforderungen in die Lehre integrieren und kreditieren

Wie können wir erreichen, dass Entrepreneurial Intrapreneurial Skills ein wichtiger Katalysator für interdisziplinäre Studierangebote wird?

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

EIS 5 – Entrepreneurial Intrapreneurial Skills hoch 5

Wie können wir studentischen Gründergeist – disziplin- und geschlechterunabhängig – entfachen?

Hochschule Düsseldorf

Entrepreneurial Skills hoch7 – Fachbereichsübergreifender Gründergeist an der Hochschule Düsseldorf

Wie können wir konkrete Challenges aus regionalen KMU und Start-ups nutzen, um Entrepreneurship Education in der disziplinenübergreifenden universitären Lehre zu etablieren und zu stärken?

Georg-August-Universität Göttingen

Entrepreneurial skills to bring start-up challenges from research to market

Wie können wir das qualifizierte Lehr- und Lern-Konstrukt "Culinary Coffee eG" der DHBW Heilbronn zur Vermittlung von Entre-/Intrapreneurial Skills nachhaltig skalieren?

Duale Hochschule Baden-Württemberg, Heilbronn

Nachhaltige Skalierung des Lehr-/Lernkonzepts "Culinary Coffee eG", um Entre/Intrapreneurial Skills einer breiteren Zielgruppe zu eröffnen

Wie können wir die relevanten Erkenntnisse aus der Persönlichkeitspsychologie (Entrepreneurship-förderliche Persönlichkeitsmerkmale) nachhaltig in die Curriculumsentwicklung integrieren?

Hochschule für angewandtes Management GmbH Ismaning

Entrepreneurify@HAM - Ein persönlichkeitspsychologischer Ansatz zur ganzheitlichen Integration und Messung kompetenzfördernder curricularer Maßnahmen

Wie können wir ein Lehrkonzept zur Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen zielgruppengerecht für Bachelorstudierende entwickeln und implementieren, das auf unser bestehendes Lehrkonzept für Masterstudierende abgestimmt ist?

Karlsruher Institut für Technologie

BaseComp

Wie können wir in den Curricula der Studiengänge "Platz" für die Entwicklung von Entrepreneurial Skills schaffen?

Hochschule Mannheim

Inno-MaX

Wie können wir mit fakultätsübergreifenden Startup Opening Days noch vor dem Beginn des Studiums junge Menschen spielerisch und interaktiv dabei helfen, ein "Entrepeneurial Mindset" zu entwickeln?

Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Startup Opening Days Hochschule München

Wie können wir fachspezifische Innovations- und Gründungsprojekte, mit maximal hoher Individualbetreuung flächendeckend curricular verankern?

Technische Universität München/UnternehmerTUM

Entrepreneurial Skills at Scale

Wie können wir Entrepreneurship-Lehre im Spannungsfeld der Disziplinen curricular integrieren?

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Integrative Entrepreneurship-Lehre

Wie können wir das Training von Entrepreneurial Skills attraktiv und effektiv in die oft strikten Curricula einer Filmhochschule integrieren?

Filmuniversität Babelsberg – Konrad Wolf, Potsdam

MOVE2skills

Wie können wir unsere Angebote zur Vermittlung von innovativen und unternehmerischen Kompetenzen für Studierende und ihre zukünftigen Arbeitgeber sichtbar machen?

Hochschule der Medien Stuttgart

Skills for Innovation

Kontakt

Dr. Henning Koch

ist Programmmanager im Bereich "Programm und Förderung".

T 030 322982-318

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