Open Data Impact Award

Innovative Ideen aus Open Data und unter Partizipation von Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern entwickelt – hier liegt das Potenzial einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Das finden wir ausgezeichnet und auszeichnenswert! Daher vergibt der Stifterverband den Open Data Impact Award im Rahmen des Programms innoSci.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2020

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Open Data ist zwar in aller Munde, aber in dem Alltag der Wissenschaft noch nicht überall gelebt. Die Nachnutzung von erhobenen Daten bietet jedoch für alle Vorteile: Sowohl die Wissenschaft profitiert davon, wenn Datensätze und Experimente von anderen Forschenden überprüft und weiterentwickelt werden können, als auch die Gesellschaft als Ganze, wenn aus bestehenden Daten Innovationen entstehen. Diese Datenschätze zu heben und Nachnutzung zu ermöglichen gelingt nur, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Daten aktiv offenlegen.

Wir fördern Open Science und Open Data in Wissenschaft und Gesellschaft durch einen Preis, der Open Data mehr Sichtbarkeit gibt. Wir möchten durch das Preisgeld und die Aufmerksamkeit einen Anreiz bieten sowohl für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Daten zur offenen Nutzung bereitzustellen, als auch für Nachnutzer, diese Daten auf innovative Weise weiterzuentwickeln. Wir möchten damit Innovationspotenziale identifizieren, die aus Open Data einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen und diese Ansätze für alle attraktiv gestalten.

  • Anreize setzen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fehlen im aktuellen akademischen System oft Anreize, Infrastruktur und Ressourcen, um ihre Daten in der Weise zugänglich zu machen, dass eine wissenschaftliche und außerwissenschaftliche Nachnutzung möglich oder erleichtert wird. Hier setzt der Open Data Impact Award an. Wir zeichnen Forschende aus, die durch die offene Bereitstellung ihrer Daten eine Nachnutzung ermöglichen und das Innovationspotenzial ihrer Forschung damit freilegen.
     
  • Die Zielgruppen: Angesprochen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (oder Forscher-Team), die ihre Datensätze offen und zur Nachnutzung bereitgestellt haben und daraus eine Erfindung, eine Dienstleistung, ein Produkt oder eine kulturelle Nachverwertung außerhalb der Wissenschaft ermöglicht haben oder das Potenzial zur Entwicklung eines solchen gesellschaftlichem Mehrwerts darlegen können. Die Forschenden müssen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung mit einem Sitz in Deutschland tätig sein.
     
  • Mit einer Dotierung in Höhe von insgesamt 30.000 Euro sollen drei Preisträger (Preisgeld: 15.000, 10.000 und 5.000 Euro) ausgezeichnet werden, die durch Bereitstellung von offenen Forschungsdaten entweder eine Innovationen entwickelt haben oder ein Potenzial zur innovativen Nachnutzung aufzeigen. Die Datensätze und die Ideen für die innovative Nachnutzung der Forschungsdaten können aus allen Disziplinen stammen. Der Mittelempfänger sind die Forschungsinstitutionen der Preisträger, die das Preisgeld zweckgebunden für ein Projekt im Bereich Open Data einsetzen.
     

Applications in the English language
are accepted, too.

Ziele des Open Data Impact Awards

Zeigen, was Open Data kann
Potenziale offener Forschungsdaten entfalten
Innovative Nachnutzung von Daten für unsere Gesellschaft ermöglichen
Impulse für Forschung und Wissenschaft setzen

 
Das Forum für offene Wissenschaft und Innovation

Open Innovation und Open Science versprechen passgenaue Lösungen, radikale Innovationen und neuartige Erkenntnisse für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch in Deutschland fehlen bislang disziplin- und themenübergreifende Austauschforen, um konkrete Beispiele vorzustellen, belastbare Bewertungen vorzunehmen und Grenzen und Umsetzungsstrategien zu diskutieren. Der Stifterverband hat deshalb ein Forum für offene Wissenschaft und Innovation ins Leben gerufen – innOsci.

Strategische Öffnung bedeutet für innOsci, dass Organisationen sich nach außen wie innen öffnen, um Wissen auszutauschen. Vielversprechend sind hierbei insbesondere neue, ungewohnte Wissensquellen und Kollaborationen, da somit bisher ungenutzte Möglichkeitsräume erschlossen werden können. Durch strategische Öffnung können systemische Innovationsanforderungen leichter bewältigt, Vertrauen in forschende Einrichtungen verbessert und vorhandenes Wissen besser genutzt werden. Strategische Öffnung nutzt die Chancen des Teilens von Wissen, setzt aber auch Grenzen zum Schutz der Wissensgeber.
Mehr Info zu innOsci

Kontakt

Anna Held

ist Programmmanagerin im Bereich "Programm und Förderung" und bei innOsci, dem Forum offene Innovationskultur.

T 030 322982-538
F 030 322982-515

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