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Sechs Hochschulen für Peer-to-Peer-Strategieberatung ausgewählt

30.06.2017

Hochschulforum Digitalisierung: Mit einem Netzwerk von Experten soll die Digitalisierung der Hochschullehre strategisch weiterentwickelt werden.

Das ist das Ziel der Peer-to-Peer-Beratung, die gemeinsam vom Stifterverband und dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung im Hochschulforum Digitalisierung unterstützt wird.

 
Das Hochschulforum Digitalisierung fördert bis zum Jahr 2020 jährlich sechs Hochschulen mit dem Angebot einer Strategieberatung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung des hochschulinternen Dialogs zu strategischen Fragen des digitalen Lehrens und Lernens.

Eine Jury wählte zum Start des neuen Programms folgende sechs Hochschulen aus:

  • Hochschule Bochum
  • Technische Universität Braunschweig
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Universität Stuttgart

Die ausgewählten Hochschulen verfolgten in ihrem Antrag mit der Weiterentwicklung der Lehre klar formulierte Ziele und zeigten einen konkreten Entwicklungs- und Transformationsprozess für Hochschullehre im digitalen Zeitalter auf. Sie werden in einem strukturierten Beratungsverfahren begleitet und dabei von "Peers" unterstützt, also von Experten aus anderen Hochschulen sowie aus Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel des Beratungsprogrammes ist es, zukunftsweisende Lehr- und Lernkonzepte in den institutionellen Strategien der Hochschulen strukturell zu stärken.

56 Hochschulen aus 15 Bundesländern haben sich für die Peer-to Peer-Beratung beworben. "Digitalisierung wird die Hochschulen tiefgreifend verändern. Die große Resonanz auf die Ausschreibung zeigt die hohe strategische Bedeutung des Themas", konstatiert Jörg Dräger. "Hochschulen müssen jetzt entscheiden, wie sie ihre Lehre im digitalen Zeitalter weiter entwickeln wollen und welchen Stellenwert Digitalisierung in ihrem Profil einnehmen soll. Diesen Prozess wollen wir mit der Peer-to-Peer Beratung begleiten", so der Geschäftsführer des CHE Centrums für Hochschulentwicklung.

Einige Hochschulen stehen in der systematischen Erschließung der Chancen des digitalen Wandels für die Lehre erst am Anfang. Andere sind bereits schon weiter fortgeschritten: "Der Austausch unter Peers als sogenannten critical friends bietet den Hochschulen Anregungen und Feedback für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Sinne einer zeitgemäßen pädagogischen Antwort auf gesellschaftliche und technologische Veränderungen", sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.

Um neben den sechs ausgewählten auch anderen Hochschulen den Austausch zu strategischen Fragen zu ermöglichen, veranstaltet das Hochschulforum Digitalisierung am 12. September 2017 eine Konferenz  zum Thema "Strategische (Weiter-)Entwicklung der Hochschullehre im digitalen Zeitalter" in Berlin. Hochschulleitungen können hier in Workshops ihre Erfahrungen in der Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie für digitales Lehren und Lernen erörtern und voneinander lernen.

 

Das Hochschulforum Digitalisierung unterstützt bis zum Jahr 2020 im Rahmen einer Peer-to-Peer-Beratung jährlich sechs Hochschulen, die den digitalen Wandel in der Hochschullehre aktiv gestalten wollen. Hochschulen können sich auch in den Jahren 2018 und 2019 wieder für eine Teilnahme am Beratungsprogramm bewerben.

Pressekontakt

Peggy Groß

ist Kommunikationsmanagerin im Stifterverband.

T 030 322982-530
F 030 322982-515

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Isabel Schünemann

ist Programmmanagerin im Stifterverband.

T 030 322982-521
F 030 322982-515

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Ansprechpartnerin beim Centrum für Hochschulentwicklung:

Ann-Kathrin Watolla
T 05241 9761-51
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