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Innovationsfähigkeit in Zeiten der Krise: Erfolgsfaktor Unternehmenskultur

28.01.2021 - Online

2. Konferenz im Projekt IndISys

Während sich das deutsche Innovationssystem bisher stetig und strukturbewahrend gewandelt hat, hat das Auftreten der COVID-19-Pandemie zu abrupten Veränderungen in kürzester Zeit geführt. Unternehmen waren gezwungen, ad hoc neue Prozesse und Lösungen zu entwickeln und bisher Etabliertes kurzfristig zu transformieren. Die Konferenz widmete sich den Auswirkungen dieser Krise auf den privatwirtschaftlichen Bereich des Innovationssystems. Im Zentrum stand die Frage, welchen Beitrag die Unternehmenskultur zu der Fortführung von Innovationsaktivitäten und einer Stärkung der Innovationskraft von Unternehmen unter den Einschränkungen von Corona leisten kann: 

  • Wer schafft es, Innovationsprozesse und das Geschäftsmodell an die Herausforderungen der Krise anzupassen, und wer nicht? 
  • Welche Rolle spielen beispielsweise die Flexibilität in Arbeitsprozessen und Routinen sowie freie Gestaltungsmöglichkeiten für Mitarbeiter? 
  • Welche Bedeutung hat die allgemeine Risikobereitschaft in Unternehmen? 
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Rolle der Unternehmenskultur für das Innovationssystem? 
  • Inwieweit ergeben sich Rückwirkungen der Krise auf die Innovationskultur der Unternehmen?

Die Wissenschaftsstatistik im Stifterverband ist in Kooperation mit dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung – diesen Fragen mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nachgegangen.

28. Januar 2021
9:00 bis 14:45 Uhr

Online-Workshop

Panel 1: Ist Corona anders? Krisen und ihre Auswirkungen auf Forschung und Innovation

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Panel 2: Unternehmenskultur und Innovationspotenziale in Zeiten der Pandemie

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Panel 3: Die Resilienz des deutschen Innovationssystems und politische Handlungsmöglichkeiten

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9:00 Uhr
Begrüßung
Georg Licht, ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim
 

9:15 Uhr
Panel 1: Ist Corona anders? Krisen und ihre Auswirkungen auf Forschung und Innovation
​Moderation: Christoph M. Schmidt, RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

Die Auswirkungen der Finanz- und Corona-Krise auf Innovation: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Christian Rammer, ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim

Wie Covid-19 Deutschland und die Weltwirtschaft verändert
Dalia Marin, Technische Universität München

Corona und die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen: Eine Einschätzung aus Sicht des Arbeitsmarktes
Alexandra Spitz-Oener, Humboldt-Universität zu Berlin
 

10:45 Uhr
Pause 
 

11:00 Uhr
Panel 2: Alles neu an einem Tag? Unternehmenskultur und Innovationspotenziale in Zeiten der Pandemie 
Moderation: Gero Stenke, SV Wissenschaftsstatistik GmbH, Essen

In Krisen Chancen ergreifen
Carolin Häussler, Universität Passau

lnnovationskraft und virtuelle Zusammenarbeit. Die Rolle von Unternehmenskultur für erfolgreiche Kollaboration in Pandemiezeiten
Katharina Hochfeld, Fraunhofer CeRRi, Berlin

Re-Thinking intellectual capital
Daniela Blaschke, Volkswagen, Wolfsburg

Erfolgreich forschen und entwickeln in der Krise? Ergebnisse einer qualitative Unternehmensbefragung
Johannes Schmitt, SV Wissenschaftsstatistik GmbH, Essen
 

12:45 Uhr
Mittagspause
 

13:30 Uhr
Panel 3: Was bleibt am Ende? Die Resilienz des deutschen Innovationssystems und politische Handlungsmöglichkeiten
Matthias Graf von Kielmansegg, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
Katharina Hölzle, Universität Potsdam
Christoph Grimpe, Copenhagen Buisness School, Copenhagen
Jakob Edler, Fraunhofer ISI, Karlsruhe
Moderation: Bettina Peters, ZEW, Mannheim
 

14:45 Uhr
Ende der Veranstaltung

Kontakt

Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen:

Bettina Gerhardt

ist Assistentin in der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes.

T 0201 8401-400

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Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:

Johannes Schmitt

ist wissenschaftlicher Referent in der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes.

T 030 322982-532

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