Gründungsradar

Der Gründungsradar des Stifterverbandes vergleicht Hochschulprofile in der Gründungsförderung an deutschen Hochschulen.

Microsite zum Gründungsradar

Neue Ausschreibung: Transferwerkstätten
Der Stifterverband sucht bis zu acht Hochschulen, die im Rahmen einer Workshop-Reihe – sogenannten Transferwerkstätten – voneinander lernen (Peer2Peer), wie sie ihre Aktivitäten zur Gründungsförderung weiterentwickeln können. Bis zum 20. Juni 2021 können Interessenbekundungen eingereicht werden. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Hochschule nicht durch das Programm "EXIST-Potentiale" gefördert wird.

 
Wissens- und Technologietransfer ist neben Forschung und Lehre ein zentrales Handlungsfeld für Hochschulen in Deutschland. In den vergangenen zehn Jahren wurde dieses Handlungsfeld durch zahlreiche Förderinitiativen gestärkt. Gründungen aus Hochschulen durch Studierende und Wissenschaftler stellen einen wichtigen Mechanismus für den Wissens- und Technologietransfer dar.

Ein umfassendes Angebot in der Gründungsförderung kann die Attraktivität der Hochschule bei Studierenden erhöhen, ein attraktives Umfeld für unternehmerische Wissenschaftler und Studierende schaffen und zur Erschließung des ungenutzten Innovationspotenzials am Hochschulstandort beitragen. Zudem stehen erfolgreiche Gründungsaktivitäten in einem engen Zusammenhang mit der Entwicklung und Innovationstätigkeit des (regionalen) Umfelds und schaffen Schnittstellen für eine Kooperation mit Unternehmen oder unternehmensnahen Netzwerken.

Mit dem Gründungsradar 2020 wurde zum fünften Mal die Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland in den Blick genommen. Für die neue Ausgabe wurde das Indikatorenset der ersten vier Erhebungswellen (2012 bis 2018) grundlegend überarbeitet. Gründe hierfür sind unter anderem, dass das alte Indikatorenset die Veränderungen innerhalb der Gründungsförderung an Hochschulen nicht mehr adäquat abbildet und die zur Bepunktung verwendeten Referenzwerte von 2012 mittlerweile von zahlreichen Hochschulen übertroffen würden.

Die Zahl der Indikatoren hat sich von 33 auf 46 erhöht. Neu hinzugekommen sind beispielsweise Indikatoren zur Netzwerkarbeit in der Gründungsförderung, zur erreichten Teilnehmerzahl bei gründungsrelevanten Veranstaltungen, zur Öffentlichkeitsarbeit der Gründungsförderung oder zu Mentoringprogrammen und zum Ideen-Scouting im Themenbereich. Einige Indikatoren aus den vorangegangenen Befragungen, wie beispielsweise zur Bedarfsplanung von Veranstaltungen oder zu Gründungsbeauftragten an den Fakultäten, werden hingegen nicht mehr abgefragt.

Der Gründungsradar wird durch die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung
und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und
vom Stifterverband durchgeführt.

Bis 2018 hat die Heinz Nixdorf Stiftung den Gründungsradar gefördert.

Kontakt

Andrea Frank

leitet im Stifterverband den Programmbereich "Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog".

T 030 322982-502

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Eike Schröder

ist wissenschaftlicher Referent im Hauptstadtbüro des Stifterverbandes.

T 030 322982-315

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