Im Februar 1926 erreichte die Meteor schließlich den südlichsten Punkt – und eine Bank, die mit nur 560 Metern die geringste gemessene Tiefe aufwies. Das Schiff wurde Namensgeber der bis heute in Landkarten verzeichneten Großen Meteorbank. Auch die damals tiefste gemessene Stelle im Südatlantik bei den südlichen Sandwichinseln trägt offiziell den Namen des Expeditionsschiffs in ihrer Bezeichnung: Meteortief. Die Forschungsergebnisse der Reise erschienen bis 1941 in 16 Buchbänden – die Auswertung der gesamten Expedition dauerte jedoch noch bis in die 1960er-Jahre. Vergleichsweise frühzeitig, nämlich am Ende der Reise, ergaben Messungen, dass der Goldgehalt des Meeres zu gering für eine wirtschaftliche Ausbeutung war.
Stifterverband
Vermessung der Welt
In den 1920er Jahren beteiligte sich die Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft mit Unterstützung des Stifterverbandes an einigen spektakulären Expeditionen. Sie waren der Startpunkt für eine nunmehr 100 Jahre andauernde Reise des Stifterverbandes als Wissenschaftsförderer und Impulsgeber, der die Herausforderungen und Chancen des deutschen Bildungssystem kontinuierlich auslotet und sich für dessen Verbesserung einsetzt.
Die Vermessung des Atlantiks
Die Entdeckung des Notgemeinschaftsgletschers
65 Personen, 160 Pferde und 60 Kamele zählte die erste große internationale Forschungsexpedition. Gemeinsam mit der sowjetischen Akademie der Wissenschaft förderte die Notgemeinschaft 1928 die fünfmonatige Expedition durch das Pamirgebirge. Ziel war es, die weitgehend unbekannte Gebirgsregion in der Nachbarschaft zu Afghanistan und China zu erforschen. Als außergewöhnlich in dieser Zeit, die geprägt war von der Diktatur Stalins, galt die Zusammenarbeit von deutschen und sowjetischen Wissenschaftlern.