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Erfurter Open Science Initiative – Hochschulperle des Monats September geht nach Thüringen

24.09.2020

Open Science, also Offene Wissenschaft, verspricht robustere Erkenntnisse für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel der "Open Science Initiative" der Universität Erfurt (EFOSI) ist es, die Transparenz von sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Forschung zu erhöhen und die Verlässlichkeit ihrer Ergebnisse zu verbessern. Der Stifterverband zeichnet dieses Projekt mit der Hochschulperle des Monats September aus.

Die Hochschulperle Offene Wissenschaft geht im September 2020 an die Universität Erfurt. Ausgezeichnet wird das Projekt "Erfurter Open Science Initiative" (EFOSI), das sozial- und verhaltenswissenschaftliche Forschung transparenter machen will.

Dazu organisieren die Beteiligten verschiedene Workshops und Weiterbildungen zum Thema Open Science für alle Interessierten der Universität, um sich und andere bei der Einführung und Umsetzung von Methoden im Bereich "Offene Wissenschaft" zu unterstützen und Erfahrungen dabei auszutauschen.

Auf der Website der Erfurter Open Science Initiative werden außerdem eigene Aktivitäten der Initiative vorgestellt, die Open Science in Forschung und Lehre aufgreifen. Außerdem verfolgen die Mitglieder, was sich international bei den Themen Forschungstransparenz und Open Science tut, und informieren in ihrem Netzwerk dazu.

Foto: Stabsstelle Hochschulkommunikation der Universität Erfurt
Die Erfurter Open Science Initiative (EFOSI) an der Universität Erfurt will sozial- und verhaltenswissenschaftliche Forschung transparenter machen.

 
Ein wichtiges Ziel von EFOSI
ist es zudem, Open Science in der Lehre zu etablieren und bereits Studierenden die Bedeutung transparenter Forschung zu vermitteln. Dazu führen die Projektbeteiligten die Studierenden in Open Science-Praktiken ein und fördern die Anwendung dieser Methoden in Qualifikationsarbeiten. Auf institutioneller Ebene sorgt die Initiative für eine Verankerung ihrer Ziele, indem sie sich beispielweise dafür einsetzt, dass Open Science-Kriterien bei Berufungs- und Einstellungsentscheidungen und in Prüfungsordnungen an der Universität Erfurt berücksichtigt werden.

Die Initiative setzt sich aus Studierenden, Promovierenden, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie Professorinnen und Professoren verschiedener sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Fachrichtungen zusammen und wird unterstützt durch die Servicestelle Forschungsdatenmanagement der Universität Erfurt.

"Die Erfurter Open Science Initiative verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um Open Science in Forschung, Lehre und auf institutioneller Ebene zu stärken", so die Jury des Stifterverbandes zur Entscheidung, die Hochschulperle Offene Wissenschaft im September nach Thüringen zu vergeben. "Mit dem Projekt gelingt der Universität Erfurt eine Institutionalisierung dieses wichtigen Themas, Informations- und Weiterbildungsangebote werden sichtbar gemacht."

 

Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken. Jeden Monat stellt der Stifterverband eine Hochschulperle vor. Aus den Monatsperlen wird einmal im Jahr per Abstimmung die Hochschulperle des Jahres gekürt. Im Jahr 2020 steht die Auszeichnung unter dem Oberthema "Offene Wissenschaft". Es geht dabei um neue Herangehensweisen in Forschung und Lehre, die jenseits etablierter Formen und Formate Wissenschaft mit Gesellschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Ziel der auszuzeichnenden Initiativen und Projekte soll es sein, Innovationen zu fördern und den gesellschaftlichen Nutzen von Wissenschaft zu stärken.

Pressekontakt

Nina Kollas

ist Kommunikationsmanagerin im Stifterverband.

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F 030 322982-515

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Universität Erfurt:

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