Transferbarometer

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind zunehmend gefordert, ihre Transferleistungen und Kooperationsbeziehungen systematisch zu erfassen und darzustellen. Hierzu bedarf es geeigneter quantitativer und qualitativer Indikatoren für unterschiedliche Transferprofile. Dieser Bedarf wird im Rahmen des Transferbarometers aufgegriffen und gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen bearbeitet.

Ziele des Transferbarometers

  • Entwicklung eines Baukastens mit Kennzahlen für die Erfassung von Erfolgen und Leistungen im Wissens- und Technologietransfer für unterschiedliche Transferprofile
  • Erprobung des Baukastens gemeinsam mit ausgewählten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Transfer der Ergebnisse in die Hochschul- und Wissenschaftslandschaft

Der Baukasten wird im Rahmen eines Piloten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Sinne eines "Aus der Community für die Community"-Ansatzes erarbeitet und in einer ersten Iteration getestet.

 

Projektdesign

1. Status-Workshop: In einem Status-Workshop werden derzeit laufende Aktivitäten und existierende Studien zusammengebracht und der Handlungsbedarf geschärft.

2. Entwicklung des Indikatoren-Baukastens: Die beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen erarbeiten quantitative und qualitative Indikatoren für einzelne Bereiche im Handlungsfeld Transfer und Kooperation, die zu den Transferprofilen der beteiligten Institutionen passen.

3. Erprobung und Auswertung: Die an den Transferprofilen orientierten Indikatoren-Sets werden in den jeweiligen Institutionen durch eine Datenerhebung erprobt. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgewertet.

4. Transferwerkstatt: In einer abschließenden Konferenz und einer Online-Publikation werden die Ergebnisse den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zugänglich gemacht.

 

Teilnahme

Aus mehr als 70 Bewerbungen wurden fünf Hochschulen für die Teilnahme ausgewählt und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von je 40.000 Euro:

  • RWTH Aachen 
  • HTW Dresden
  • Universität Düsseldorf
  • Universität Kassel 
  • Hochschule München

Aus der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren werden folgende Zentren teilnehmen:

  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
  • Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg
  • Forschungszentrum Jülich
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig
  • CISPA-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, Saarbrücken.

Die Gesamtauswahl bildet die fachliche Breite der vielfältigen Transfer-Aktivitäten ab. Denn das Transferbarometer soll quantitative und qualitative Indikatoren für unterschiedliche Transferprofile entwickeln – gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen, von der Community für die Community.

DOSSIER TRANSFERBAROMETER

Das Dossier umfasst Ansätze zur Erfassung und Darstellung von Aktivitäten im Handlungsfeld "Transfer und Kooperation": Diese reichen von länderüberreifenden Initiativen über landesweite Monitoringinitiativen von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bis hin zu Aktivitäten auf Ebene einzelner wissenschaftlicher Einrichtungen. Es zeigt die Bandbreite der gegenwärtig zur Transfer-Indikatorik geführten Debatte, fasst die Ansätze kurz zusammen und zeigt die Indikatoren, die in dem jeweiligen Kontext für Transfer und Kooperation vorgeschlagen werden.
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Das Dossier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wird als "living document" kontinuierlich ergänzt. Hinweise zu weiteren Ansätzen sind willkommen:
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Im Rahmen eines Status-Workshops am 30. Juni 2020 haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern sowie von Hochschulen und Forschungs­einrichtungen zu Fragen der Entwicklung einer geeigneten Indikatorik für das Handlungsfeld "Transfer und Kooperation" ausgetauscht. Der Workshop markierte zugleich den Ausgangspunkt des Projekts Transferbarometer.
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Das Transferbarometer ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes und der Helmholtz-Gemeinschaft. Es wird gefördert durch die Stiftung Mercator und die Stiftung van Meeteren.

Kontakt

Cornels Lehmann-Brauns

ist beim Stifterverband als Programmmanager im Bereich "Programm und Förderung" tätig.

T 030 322982-311
F 030 322982-515

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