Eine Uni – ein Buch

Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung haben in Kooperation mit dem ZEIT Verlag zum fünften Mal das Programm "Eine Uni - ein Buch" ausgeschrieben. Sie zeichnen die zehn besten Ideen und Aktionen aus und fördern ihre Durchführung mit jeweils 10.000 Euro.

Die Idee: Der Doktorand redet mit dem Erstsemester, der Verwaltungsmitarbeiter mit dem Klinikchef, die Historikerin mit dem Maschinenbauer, die Muslima mit dem Christen, der Flüchtling mit den Campus-Anwohnern, die Sächsin mit dem Franken, die Professorin mit dem Sekretär, der IT-Spezialist mit der Bibliotheksmitarbeiterin und dem Leiter des Auslandsamtes. Kurz: Möglichst viele Mitglieder einer Universität tauschen sich über ein gemeinsames Thema oder Anliegen aus. Diese Idee soll Realität werden: in der Aktion "Eine Uni – ein Buch".

Alle Hochschulen in Deutschland waren eingeladen, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll: Es kann ein Buch sein über die Religion, eine Abhandlung über Armut und Reichtum, ein klassischer Roman aus dem In- oder Ausland, ein zeitgenössisches Drama oder eine Anleitung zum Change Management, es kann die beste Dissertation sein, die an der Hochschule ausgezeichnet worden ist – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch die Art und Weise der Auseinandersetzung mit dem Buch sollte von der Hochschule selbst festgelegt werden: Man kann Lese-Kreise organisieren oder Debattierclubs, Slams oder moderierte Diskussions-Gruppen. Man kann zu einer Ringvorlesung einladen, zu einer Diskussion mit dem Autor oder der Autorin. Man kann das Buch in Seminare integrieren. Es können szenische Inszenierungen organisiert werden. Oder man tauscht sich auf digitalen Plattformen aus. Grundsätzlich gilt: Je origineller die Formate und je umfangreicher die Beteiligung möglichst unterschiedlicher Menschen und Gruppen an der Hochschule, desto besser. Es können Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie hybride Formen des Austauschs gefördert werden.

 

Die 50 bisher geförderten Projekte

DIE GEFÖRDERTEN PROJEKTE 2021

Die Technische Universität Braunschweig liest "Leere Herzen" von Juli Zeh

Video abspielen

Die Technische Universität Chemnitz liest "Ich, der Roboter" von Isaac Asimov

Video abspielen

Die Technische Universität Darmstadt liest "Herkunft" von Saša Stanišić

Video abspielen

Die Frankfurt University of Applied Sciences liest "Unsere Welt neu denken" von Maja Göpel

Video abspielen

Die Albert-Ludwig-Universität Freiburg liest "Gegen den Hass" von Carolin Emcke

Video abspielen

Die Technische Universität Kaiserslautern und die Universität Koblenz-Landau lesen "QualityLand" von Marc-Uwe Kling

Video abspielen

Die CBS International Business School, Köln, liest "Unsichtbare Frauen" von Caroline Criado-Perez

Video abspielen

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, liest "exit RACISM. rassismuskritisch denken lernen" von Tupoka Ogette

Video abspielen

Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg liest "Sapiens – Der Aufstieg" von Yuval Noah Harari

Video abspielen

Die Universität des Saarlandes, Saarbrücken, liest "Das Blaue Wunder" von Frauke Bagusche

Video abspielen

Kontakt

Dominique M. Ostrop

ist Programmmanagerin im Stifterverband im Bereich '"Programm und Förderung".

T 0201 8401-162

E-Mail senden