Eine Uni – ein Buch

Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung schreiben in Kooperation mit dem ZEIT Verlag zum fünften Mal das Programm "Eine Uni - ein Buch" aus. Sie zeichnen die zehn besten Ideen und Aktionen aus und fördern ihre Durchführung mit jeweils 10.000 Euro.

Bewerbungsschluss war der 22. Januar 2021.

Die Idee: Der Doktorand redet mit dem Erstsemester, der Verwaltungsmitarbeiter mit dem Klinikchef, die Historikerin mit dem Maschinenbauer, die Muslima mit dem Christen, der Flüchtling mit den Campus-Anwohnern, die Sächsin mit dem Franken, die Professorin mit dem Sekretär, der IT-Spezialist mit der Bibliotheksmitarbeiterin und dem Leiter des Auslandsamtes. Kurz: Möglichst viele Mitglieder einer Universität tauschen sich über ein gemeinsames Thema oder Anliegen aus. Diese Idee soll Realität werden: in der Aktion "Eine Uni – ein Buch".

Ausschreibung 2021

Alle Hochschulen in Deutschland waren eingeladen, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semester lang geredet und debattiert werden soll: Es kann ein Buch sein über die Religion, eine Abhandlung über Armut und Reichtum, ein klassischer Roman aus dem In- oder Ausland, ein zeitgenössisches Drama oder eine Anleitung zum Change Management, es kann die beste Dissertation sein, die an der Hochschule ausgezeichnet worden ist – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch die Art und Weise der Auseinandersetzung mit dem Buch sollte von der Hochschule selbst festgelegt werden: Man kann Lese-Kreise organisieren oder Debattierclubs, Slams oder moderierte Diskussions-Gruppen. Man kann zu einer Ringvorlesung einladen, zu einer Diskussion mit dem Autor oder der Autorin. Man kann das Buch in Seminare integrieren. Es können szenische Inszenierungen organisiert werden. Oder man tauscht sich auf digitalen Plattformen aus. Grundsätzlich gilt: Je origineller die Formate und je umfangreicher die Beteiligung möglichst unterschiedlicher Menschen und Gruppen an der Hochschule, desto besser. Es können Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie hybride Formen des Austauschs beantragt werden.

Die Projektförderung sollte mit dem Sommersemester 2021 beginnen und möglichst im Jahr 2021, ggf. auch 2022 umgesetzt werden. Der Förderzeitraum bestimmt sich individuell nach dem Arbeitsplan des Projektes.

Mehr Info & Download

Die geförderten Projekte 2020

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, liest "Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung" von Hartmut Rosa

Video abspielen

Die Universität Bielefeld liest "Achtung Zensur! Über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen" von Nikola Roßbach

Video abspielen

Die Universität Bremen liest "Die Pest" von Albert Camus

Video abspielen

Die Fachhochschule Dresden liest "Die offene Gesellschaft. Ein Plädoyer für Freiheit und Ordnung im 21. Jahrhundert" von Stefan Brunnhuber

Video abspielen

Die University of Applied Sciences Europe, Hamburg, liest "The Arrival" von Shaun Tan

Video abspielen

Die Universität Konstanz liest "Die Jakobsbücher" von Olga Tokarczuk

Video abspielen

Die Hochschule Magdeburg-Stendal liest "Apokalypse jetzt! Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite. Ein Selbstversuch" von Greta Taubert

Video abspielen

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster liest "Der Mensch im Tier" von Norbert Sachser

Video abspielen

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin, liest "Verzeichnis einiger Verluste" von Judith Schalansky

Video abspielen

Die Hochschule Zittau-Görlitz liest "Die offene Gesellschaft. Ein Plädoyer für Freiheit und Ordnung im 21. Jahrhundert" von Stefan Brunnhuber

Video abspielen

Kontakt

Dominique M. Ostrop

ist Programmmanagerin im Stifterverband im Bereich '"Programm und Förderung".

T 0201 8401-162

E-Mail senden