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Wirkung hoch 100-Preis in den Kategorien Bildung, Wissenschaft und Innovation verliehen

16.11.2021

Der Stifterverband hat die drei Gewinner seiner Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" gekürt. Ein Expertenbeirat hat aus den zehn verbliebenen Projekten drei Ideen für die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Innovation ausgewählt.

Der erste Platz bei "Bildung" geht an das Projekt "Der Klimawandel – verstehen und handeln" der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. In der Kategorie "Wissenschaft" hat das Institut für Inklusive Bildung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gewonnen. Das Team von Federated Secure Computing, ebenfalls LMU München, wurde im Bereich "Innovation" ausgezeichnet. Die Initiative "Wirkung hoch 100" ist nicht nur ein Förderprogramm, sondern ein Experiment, mit dem ein neuartiger Förderansatz erprobt wird.

Wie können Schüler im MINT-Unterricht an das Thema Klimawandel herangeführt werden? Wie qualifizieren wir Menschen mit Behinderung beruflich besser und erreichen einen Austausch auf Augenhöhe? Und wie gelingt es uns, gemeinsam an Daten zu forschen, ohne diese austauschen zu müssen? Der Stifterverband hat bei seiner Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" aus 100 Graswurzelinitiativen drei Ideen für Bildung, Wissenschaft und Innovation gekürt, die sich diesen großen Herausforderungen widmen und sich dabei im Rahmen des Programms das größte Veränderungspotenzial erarbeitet haben.

Folgende Projekte wurden ausgezeichnet:

Mit der Auswahl der drei Siegerteams endet die Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" des Stifterverbandes. Dieses besondere Förderexperiment hatte der Stifterverband 2020 anlässlich seines 100. Geburtstages ins Leben gerufen. Ziel: die Zukunft des Bildungs-, Wissenschafts-, und Innovationssystems über die Förderung innovativer Projekte mitzugestalten.

Zu Beginn der Jubiläumsinitiative hat ein unabhängiger Expertenbeirat aus mehr als 500 Bewerbungen zunächst 100 vielversprechende Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem der Zukunft ausgewählt. Ihnen allen war gemein, dass sie sich in einem frühen Stadium befanden. Sie hatten zumeist noch keine große Sichtbarkeit, ihre Idee noch nicht auf andere Bereiche übertragen und noch keine langfristige Finanzierung. Alle Projekte erhielten über sechs Monate eine individuelle Förderung mit bedarfsorientierter Unterstützung. In zwei weiteren Förderphasen wurden aus den 100 Projekten im Mai 2021 zunächst die 30 Projekte mit dem größten Entwicklungsfortschritt sowie Skalierungspotenzial und dann im September die zehn Finalisten ausgewählt. Diese wurden mit insgesamt mehr als einer Million Euro gefördert.

Foto: Kay Herschelmann
Preisverleihung beim Transferwerkraum am 15. November 2021

 
"Mit unserer Jubiläumsinitiative 'Wirkung hoch 100'
 ist es uns gelungen, eine wirkungsvolle Innovationsallianz aus Graswurzelinitiativen für bessere Bildung, Wissenschaft und Innovation zu schmieden", erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Unterstützern haben wir diese Pioniere vernetzt und mit einem mehrstufigen Förderkonzept, dem Fördern 2.0, individuell unterstützt und bedarfsorientiert weiterentwickelt – ganz nach unserem Grundsatz 'Miteinander statt Nebeneinander!'"

Die drei Siegerprojekte werden beim abschließenden Transferwerkraum am 15. und 16. November 2021 in Berlin mit dem Wirkung hoch 100-Preis in den Kategorien "Bildung", "Wissenschaft" und "Innovation" ausgezeichnet. Ziel der Online-Veranstaltung ist es, die erarbeiteten Lösungen sichtbarer zu machen, mit anderen Initiativen und Stakeholdern zu vernetzen und innovative Formen des Förderns 2.0. zu diskutieren. Nach einem Jahr soll ein Blick auf die Fortschritte der geförderten Projekte und Ideen geworfen werden, um daraus weitere Erkenntnisse ableiten zu können.

 

Pressekontakt

Nina Kollas

ist Kommunikationsmanagerin im Stifterverband.

T 030 322982-305

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