Zitate aus den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl am 22. März 2026
Welche Maßnahmen planen die Parteien, um die Probleme beim Einsatz von sogenannten studentischen "PES-Lehrkräften" (als Lehrkräfte eingesetzte Lehramtsstudierende) zu adressieren?
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- Die Schulautonomie konnte beispielsweise durch die Einführung von PES-Kräften an Grundschulen gestärkt werden. (S. 3)
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- Studentische Beschäftigte müssen tarifvertraglich abgesichert werden. (S. 21)
EINE EINORDNUNG AUS SICHT DES STIFTERVERBANDES
Etliche Lehramtsstudierende arbeiten in Rheinland-Pfalz als PES-Vertretungskräfte (Personalmanagement im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit von Schulen). Für den Einsatz studentischer Vertretungslehrkräfte fehlen bis dato klar definierte Mindestvoraussetzungen sowie eine sinnvolle Verknüpfung der PES-Tätigkeit mit dem Studium. Dies hat sowohl Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichts wie auch auf die Qualität der Praxis- und Ausbildungserfahrungen von Lehramtsstudierenden.
Keine der Parteien in Rheinland-Pfalz adressiert die Problematik des ungeregelten Einsatzes von studentischen Vertretungslehrkräften sowohl für die Unterrichtsqualität an Schulen als auch die Ausbildungsqualität von Lehramtsstudierenden. Angesichts hoher Schwundquoten im Lehramtsstudium ist die Regelung der Bedingungen für den Einsatz von Lehramtsstudierenden im Schulunterricht nicht nur eine vom Stifterverband dringend empfohlene Maßnahme, sondern wurde auch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Werkstattgespräches mit Akteurinnen und Akteuren aus allen Phasen der Lehrkräftebildung in Rheinland-Pfalz am 31. Oktober 2024 mehrheitlich gewünscht.
DIE WEITEREN THEMEN DER WAHLPROGRAMM-ANALYSE
- Welche Ziele verfolgen die Parteien in der Lehrkräftebildung?
- Welche Maßnahmen zur Erreichung neuer Zielgruppen und zur Weiterentwicklung des dualen Lehramtsstudiums sind geplant?
- Welche Maßnahmen planen die Parteien, um Schwund während des Lehramtsstudiums und Vorbereitungsdienstes zu reduzieren und die Attraktivität beider Phasen zu steigern – insbesondere in Mangelfächern?
- Wie wollen die Parteien auf Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in der Lehrkräftebildung reagieren?
- Wie sollen Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren flächendeckend gestärkt und systematisiert werden?
- Wie können Schulen dabei unterstützt werden, Unterricht und Kooperationen besser zu verzahnen, damit alle Schülerinnen und Schüler ihre Bildungspotenziale bestmöglich entwickeln?
- Wie wird die Schulaufsicht auf ihre neue Rolle gemäß KMK-Beschluss vom 16. Oktober 2025 vorbereitet?
- Welche Prioritäten setzen die Parteien für die schulische MINT-Bildung?